Wie deine Zufriedenheit beeinflusst wird – Teil 1: Schlechte Nachrichten

Wie deine Zufriedenheit beeinflusst wird – Teil 1: Schlechte Nachrichten

Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser. Doch was macht das mit uns?
In diesem Teil erfährst du, was für Auswirkungen zu viele schlechte Nachrichten auf dich haben.

Was macht den Reiz von Serien wie Game of Thrones aus?

Zum einen sind es die tiefen menschlichen Gefühle, die gezeigt werden: Liebe, Hass, Sex, Gewalt – Drama pur gezeigt von großartigen Schauspielern und mit spannenden Dialogen.

Zum anderen möchte jeder wissen, welcher Charakter dieses Mal drauf geht. Wer ist am Ende der Staffel noch dabei?

Falls du noch Erklärungen für dein TV-Vergnügen suchst, schau mal bei den Online Ausgaben der Augsburger oder der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen nach.

Ich schätze die Fähigkeiten der Macher – auch wenn ich die Serie nicht mehr anschaue.
Ja, ich oute mich. Obwohl ich großer Fantasy-Fan bin, mag ich Game of Thrones nicht. Ist halt Geschmackssacke. Ich habe nach der ersten Staffel aufgehört. Doch meine Umgebung ist mit Eifer dabei.

Der Reiz von Serien wie Game of Thrones

Mir ist klar, warum es so viele Fans gibt. Jeder hat sicher seine eigenen Gründe. Aber die Serie spielt perfekt mit der menschlichen Neugier und einer anderen sehr menschlichen Eigenschaft.

Wir lieben das Leben.

Darum bleiben so viele Menschen bei Unfällen stehen und schauen. Bei jedem Toten oder Verletzten ist da das Gefühl: Ich bin’s nicht. Es hat jemand anderen erwischt. Wieder mal Glück gehabt.

Und darum lieben wir auch schlechte Nachrichten.

Es ist was Schlimmes passiert.
Aber nicht mir!

Das ist menschlich. Das ist normal.

Das Leben ist lebensgefährlich. Und jeder Tag ist ein Geschenk.
Auch wenn wir heute diese krasse Angst unserer Ahnen nicht mehr spüren, sie ist Teil unserer Natur.

Das wissen auch die Medien. Daher sind Zeitungen, Magazine, Bücher und Serien voller Dramatik, Mord, Gewalt und Schadenfreude. Das verkauft sich am besten.

(Selbst in Liebesromanen muss es eine gewisse Spannung geben: Kriegen sie sich oder nicht? Denn würden sie sich nicht kriegen, würde die große Liebe für immer sterben.)

Da sich schlechte Nachrichten jedoch so gut verkaufen, werden wir inzwischen mit schlechten Nachrichten regelrecht überschüttet. Und das kann ein Problem sein.

Schlechte Nachrichten prägen unser Weltbild

Es prägt unser Weltbild.

Wir bekommen den Eindruck, dass unsere Welt ein schrecklicher Ort ist und von Tag zu Tag schlimmer wird. Wir haben das Gefühl, dass es nur noch Negatives um uns gibt. Wir brauchen nur den Fernseher einschalten und schon werden wir mit Horrormeldungen, Problemen und Terror konfrontiert. Kaum was ist noch so, wie wir wollen.

Und die meisten Meldungen sind wahr.

Es gibt tatsächlich unglaublich viele Missstände. Vieles ist grausam, ungerecht und nicht in Ordnung. Das dürfen wir bemerken. Und wenn wir es ansprechen und aussprechen, haben wir auch die Möglichkeit, etwas daran zu ändern.

So wie eine Gruppe junger Inder. Sie weisen durch Fotos mit Kuhmasken darauf hin, dass Kühe besser behandelt werden als Frauen. Und damit verändern sie das Bewusstsein ihrer Mitbürger.

 

Doch trotz all der Missstände gibt es auch ganz viel Gutes. Und es gibt tolle Aktionen, die unsere Welt zu einem grandiosen Ort machen.

Wie zum Beispiel Lamas, die in den Schweizer Bergen durch ihren natürlichen Beschützerinstinkt Schafe hüten. Eine innovative Idee, die ein echter Erfolg ist.

Ich habe hier zwei Beispiele aus dem ARD-Weltspiegel gebracht. Denn neben den kritischen Beiträgen, zeigt die Sendung auch ungewöhnliche Ideen und erstaunliche Einblicke. Das macht mir Hoffnung. Denn so erkenne ich, dass unsere Welt besser ist, als es scheint. Weltspiegel nennt diese Video-Clips Schnappschuss.

Wir übersehen leicht das Gute auf der Welt

Und was hat das jetzt mit dir zu tun?

Wenn es dir wie mir geht, fällt es dir oft schwer, das Gute zu sehen.

Wir übersehen es oder noch schlimmer, wir vergessen es schnell wieder.

Das kann dazu führen, dass wir auch unsere eigenen guten Dinge nicht richtig bemerken. Damit meine ich das, was wir als Einzelne und als Gesellschaft Positives geschaffen haben:
Unser Mitgefühl, unsere gegenseitige Unterstützung, unsere Kreativität.

Aber auch, wie wir unsere Fähigkeiten zum Wohle aller einsetzen, die Schönheiten dieser Welt, Liebe, Freundschaft und manchmal nur ein Lächeln. Viele Kleinigkeiten und große Dinge, die sich schwer in Worte fassen lassen.

Wir betrachten diese Dinge leicht als selbstverständlich oder irrelevant. Wir feiern unsere Erfolge nicht.

Wir schätzen nicht mehr, wie gut es uns geht und was wir erreichen.
Und manchmal schätzen wir uns selbst nicht so, wie wir es verdienen.

Die Frage ist, ob uns das gut tut.

Wenn wir bewusst ein zufriedenes Leben führen wollen, dürfen wir mit den kleinen, schönen Dingen auf dieser Welt beginnen. Wir dürfen wieder merken und bemerken, was schon gut ist.

Und wie gesagt: Wenn wir ein zufriedenes Leben führen, bedeutet das nicht, dass wir Missstände übersehen. Aber schimpfen und jammern ändert nichts. Es lässt uns schwach werden. Und aus einem Gefühl der Stärke heraus können wir leichter handeln.

Daher nützt Zufriedenheit nicht nur einem selbst, sondern allen.

Im nächsten Artikel erfährst du den einfachen Trick, wie du weiterhin die schlechten Nachrichten genießen kannst und trotzdem zufriedener wirst. Er heißt:

Wie unsere Zufriedenheit beeinflusst wird – Teil 2: Wie dir ein Dankbarkeitsjournal hilft


 

Hast du manchmal das Gefühl, dass dich die Nachrichten runterziehen? Und was machst du dann, damit es dir wieder besser geht?
Schreibe einen Kommentar und erzähle, was dich bewegt.

 

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Pflücke Deine Träume

Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für Abenteuerinnen

 

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