Wie du dich von stressigen Aufgaben befreien kannst

Wie du dich von stressigen Aufgaben befreien kannst

Deine stressigen Aufgaben binden Zeit und Energie. Und abends bist du kaputt und kannst dich nicht mehr aufraffen.
Kennst du das? Möchtest du mehr Freiraum für dich?

 

Viele sinnlose Aufgaben – und jetzt?

Im zweiten Teil der 7-teiligen Artikelserie „Einfach zu mehr Energie“ geht es um ein weit verbreitetes Problem: Man ist abends zu erschöpft für die Themen, die einem persönlich wichtig sind.

Letztes Mal haben wir uns angeschaut, dass es viele Tätigkeiten gibt, deren Sinn uns nicht mehr klar ist oder die sich nicht richtig anfühlen.

 

Heute geht es darum, wie wir mehr Zeit für die Dinge finden, die wir tun wollen.

Wir knüpfen direkt da an, wo wir das letzte Mal stehen geblieben sind. Wir haben festgestellt, dass wir zu viel tun, was uns gar keinen Spaß macht. Diese Sachen können uns den ganzen Tag versauen.

Ungeliebte Verpflichtungen nehmen in der Regel einen unglaublich großen Platz in unserem Denken ein. Damit überschatten sie selbst die Aufgaben, die gar nicht so schlimm wären.

Welche Arbeiten besonders mühsam sind, stellen wir fest, indem wir uns ein paar Tage lang beobachten. Der stündliche Quercheck lässt uns erkennen, wie es um die einzelnen Aufgaben bestellt ist. Alles dazu findest du im ersten Teil: Warum wir uns bei manchen Aufgaben erschöpft fühlen.

Wie du deine Energie befreist

Doch was tun wir mit den ungeliebten und stressigen Aufgaben, die wir entdeckt haben?

Vermutlich geht es dir so wie fast allen von uns: Manche dieser Anforderungen müssen wir einfach tun.

Es gehört zu unserem Job, einer größeren Aufgabe oder zu einer bestimmten Rolle. Hier ein paar Beispiele als Erklärung:

  • In deinem Job bist du für einige Mitarbeiter verantwortlich. Dann ist womöglich deine Vorgabe, dass du mit ihnen jährlich einen Entwicklungsbogen ausfüllen musst.
  • Als Teil eines Projektteams wechselt ihr euch mit dem Protokoll ab. Dieses Mal bist du dran.
  • Du möchtest in ein neues Haus ziehen. Die Finanzierung ist noch nicht ganz geklärt. Und vor dem Kauf stehen noch Gespräche mit Banken an.
  • Für deinen Wanderurlaub möchtest du deine Ausstattung sichten und in Ordnung bringen. Dazu gehören auch die Pflege deiner Schuhe und der Jacken.
  • Du hast zurzeit niemanden, der für dich die Fenster putzt. Und du möchtest auch bei Sonnenschein raus schauen können.

Wenn es Aufgaben gibt, die dieses Mal wirklich nur du machen kannst bzw. machen musst, dann akzeptiere das.

Erledige diese Aufgabe und erledige sie schnell!

Wenn Aufschieben, Jammern oder Ärgern nichts nützen, ist es am besten, Unangenehmes schnell hinter sich zu bringen. Andernfalls binden diese Aufgaben unglaublich viel Energie.

Es ist ja nicht so, als ob wir sie wirklich vergessen könnten. Irgendwo schlummern diese Dinge wie Quälgeister. Sie piksen und stupsen. Sie lassen nicht locker. Denn dir ist ja klar, dass du dich darum kümmern musst. Irgendwann

Ich weiß, wie unangenehm das ist. Ich muss mich auch jedes Mal überwinden. Doch wenn du die Aufgabe erledigt hast, ist das ein doppelter Gewinn.

Zum einen ist die Sache erledigt. Logisch.
Zum anderen ist damit gleichzeitig der Kampf dagegen vorbei. Und dieser innere Kampf bindet unglaublich viel deiner Energie.

Unangenehme Arbeiten möglichst schnell zu erledigen ist daher mein Tipp Nummer 1.

Wörter als Alarmglocken

Dann gibt es noch die stressigen Aufgaben, die du nicht wirklich tun musst. Und vermutlich auch nicht tun willst.

Es gibt einen Trick, wie du sie ganz leicht erkennst: Achte auf deine Formulierungen!

Wörter wie sollte, sollte nicht, müsste, würde ja, aber…, möchte eigentlich und könnte man lassen bei mir die Alarmglocken klingeln.

Sie klingen ganz anders als ich möchte, ich werde und ich mache. Sie zeigen, dass wir uns im Grunde unseres Herzen davon distanzieren. Wir fänden es gut, wenn sie erledigt wären. Aber wir möchten es nicht (selbst) tun. Oder wir denken, es wird von uns erwartet.

Die Lösung:
Werde dir darüber bewusst und tue es nicht.

Klingt einfach und ist es auch.

Naja, manchmal dürfen wir noch üben. Es gibt dabei zwei Fertigkeiten, die wir dafür meistern wollen. Das sind die Kunst des Nein-Sagens und die Klare Verantwortung.

Ein Beispiel:
Es ist ein ganz gewöhnlicher Morgen im Büro. Du betrittst die Küche und möchtest dir einen Becher für den Kaffee aus dem Schrank nehmen. Mist, mal wieder keiner da. Du öffnest die Geschirrspülmaschine und siehst, das Geschirr ist bereits sauber. Und da haben sich schon ein paar Leute Becher rausgeholt.

Ärgerst du dich? Mich hat das oft genervt. Warum kann man denn nicht schnell die ganze Maschine ausräumen. Das dauert doch grade mal 5 Minuten. Dann habe ich es gemacht. Schon wieder. Ich habe geseufzt und mich meinem Schicksal ergeben.

Irgendwer muss es doch machen….

Vielleicht ist es bei dir nicht das Geschirr bei der Arbeit. Es gibt unzählige Fälle, wo eine bestimmte unbeliebte Aufgabe immer an den gleichen Leuten hängenbleibt.

 


Wenn es dir alleine schwer fällt, dir Freiräume zu schaffen, bin ich gerne für dich da.

Ich helfe Frauen, die ihrem Leben eine neue Richtung geben möchten.
Sie wünschen sich eine entscheidende Veränderung, doch sie wissen nicht genau was sie wollen oder wie sie es schaffen können. Ich zeige ihnen wie sie Freude und Bedeutung finden, damit sie sich selbstsicher, stolz und lebendig fühlen.

Mehr dazu findest du hier: Mein Angebot für dich.


Die Wahrheit über Pflichten

Viele Frauen kämpfen mit ihrem Pflichtgefühl. Es scheint da eine Stimme zu geben, die sagt: „Los, stell dich nicht so an.“

Wenn wir beim Bund wären und durch den Dreck robben müssten, wäre diese Stimme vielleicht verständlich. Doch meistens hören wir sie, wenn Dinge nicht zu unseren Aufgaben gehören. Ich weiß nicht, wer uns diesen Mist eingeredet hat.

  • Wir akzeptieren unausgesprochene Anforderungen, weil es sonst niemand tut.
  • Wir übernehmen Arbeiten, die auch andere gut machen könnten.
  • Wir befolgen stille Befehle, weil man das halt so macht.

Sind das alles wirklich deine Pflichten? Hast du gesagt, dass du das jetzt und für alle Ewigkeiten so machen wirst? Und welche Entschädigung bekommst du dafür?

 

 

Nicht alles, was nicht optimal oder nicht in Ordnung ist, ist deine Verantwortung. Ich finde es toll, wenn Menschen mitdenken und sich verpflichten. Doch etwas tun und leidend dabei seufzen, bringt niemandem was.

Selbst wenn du von deiner Umgebung Gegenwind bekommst, du musst nichts tun, was du nicht tun möchtest. Ja, der Gegenwind wird vermutlich kommen. Denn wenn du dich veränderst, muss sich deine Umgebung anpassen. Und das ist für die anderen erst mal unbequem.

Welche Ziele sind für dich wirklich wichtig?

Heute geht es um dich und deine Ziele.

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben, wenn du etwas verändern möchtest.

Es gibt Aufgaben und Projekte, die nur du machen kannst. Kein anderer Mensch ist so wie du und hat deine besonderen Fähigkeiten und Erfahrungen.

Damit du sie in die Welt bringen kannst, brauchst du etwas Freiraum. Den kannst du dir schaffen, indem du zu manchen Arbeiten nein sagst oder sie denjenigen überlässt, die dafür verantwortlich sind.

Welche stressigen Aufgaben musst du tun?

Welche Anforderungen sind es denn, die du nicht tun brauchst? Mir helfen dabei zwei Fragen:

  • Werde ich dafür bezahlt?
  • Ist es in diesem Umfeld allgemein üblich?

Wenn es zu meinem Job gehört, für den ich Geld oder einen anderen Gegenwert bekomme, dann ist es eine Muss-Aufgabe.

Wenn alle gemeinsam für etwas verantwortlich sind, dann ist es ebenfalls eine Muss-Aufgabe. Dazu gehört auch, wenn man als Familie eine Art Putzplan oder sonstige Arbeitsteilungen hat.

Wer hat die Verantwortung?

Ist da ein selbständiger Mensch, dem du ständig hinterher räumst oder dessen Fehler du regelmäßig ausbügelst, dann übernimmst du womöglich eine Verantwortung, die gar nicht deine ist.

Pflichtgefühl ist eine tolle Sache – solange es um deine Pflichten geht.

Wie du die stressigen Aufgaben abgeben kannst, besprechen wir im vierten Teil der Serie. Heute möchte ich dich vor allem darauf aufmerksam machen, dass du nicht alles tun musst.

Indem du ungeliebte Arbeiten in Zukunft nicht mehr übernimmst und sie nach und nach abgibst, verschaffst du dir den Freiraum, den du für dich und deine Projekte haben möchtest.

Was ich dir heute unbedingt mitgeben möchte:

Das Ziel ist, dass du die Anzahl der stressigen Aufgaben reduzierst und mehr Energie für deine Projekte findest.

Das kannst du erreichen, indem du feststellst, welche Aufgaben du tun musst, weil du dafür bezahlt wirst oder sie für alle „dazu“ gehören. Es setzt unglaublich viel Energie frei, wenn du diese Sachen möglichst schnell hinter dich bringst.

Die anderen Aufgaben erkennst du an Wörtern wie sollte und müsste. Finde Wege, wie du in Zukunft diese Dinge nicht mehr übernimmst. Dazu kannst du üben wie du Nein sagst und anderen ihre Verantwortungen überlässt.

 

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Das Leben ist ein Geschenk. Lasst uns jeden Tag in vollen Zügen genießen.

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