In Vertrauen stärken | Astrid von Weittenhiller | 2 Kommentare

Wenn Vertrauen nicht reicht

​Kennst du den Unterschied zwischen Vertrauen und Selbstvertrauen?
Und was ist, wenn du viel eher zu denen gehörst, die an sich selbst zweifeln?

Heute wird es etwas theoretischer. Dafür weißt du am Ende, warum Selbstvertrauen für manche schwierig ist. Doch wir brauchen es, wenn wir unsere Träume wahrwerden lassen wollen.

OK, fangen wir am Anfang an.

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​Vertrauen kommt aus Erfahrung

Woher bekommen wir Vertrauen?

​Wir ziehen unser Vertrauen aus:

  • Dingen, die wir schon oft gemacht haben.
  • Wissen, auf das wir zurückgreifen können.
  • Einblicken, wer und was uns zur Verfügung steht.

Für Vertrauen schauen wir in unsere Vergangenheit.
Es entspringt unseren Erfahrungen.

​Aus diesem Vorrat stellen wir Vermutungen für die Zukunft an.

Wenn ich schon oft einen Kranich gefaltet habe, werde ich auch morgen noch einen Kranich falten können.

Wenn ich weiß, wie man sich auf einer Veranstaltung benimmt, werde ich vermutlich auch bei der nächsten nicht unangenehm auffallen.

Das ist also Vertrauen im Sinne von Zuversicht oder Sicherheit.

Selbstvertrauen ist die Energie, die uns voranbringt • Design by Astrid von Weittenhiller

​Selbstvertrauen hat eine andere Quelle

Nun kommen wir zum interessanten Teil.

Viele meiner Kundinnen sprechen darüber, dass sie bestimmte Ziele und Träume haben. Doch es fällt ihnen so schwer, daran zu glauben. Es wäre doch so viel schöner, wenn ihr Partner / ihre Familie / ihre Freundin auch daran glauben würde.

Wenn sie jemand auf ihrer Seite hätte, dann könnte sie vertrauen und daran glauben, dass es wahr wird.

Für Selbstvertrauen genügt ein Mensch

Ich stelle immer wieder fest, dass Deutsch gar nicht so genau ist, wie ich früher immer dachte. Tatsächlich ist unsere Sprache was unser Innenleben betrifft unglaublich ungenau.

Denn meine Kundinnen wünschen sich im Grunde Selbstvertrauen. Und sie denken, das​ ist das gleiche wie das Vertrauen, von dem ich anfangs geschrieben habe.

Selbstvertrauen ist jedoch etwas, das niemanden anderen braucht. Es braucht keinerlei Erfahrungswerte. Es braucht auch keine Beweise.

Selbstvertrauen ist der Glaube an uns selbst.

Und damit ist Selbstvertrauen eine Entscheidung. Eine Entscheidung für uns.

Du weißt, dass wir glauben können, was wir wollen? Für Glauben gibt es keine Beweise, nur Entscheidungen.

​Selbstvertrauen schenkt Mut

Wann immer wir uns in unbekanntes Terrain trauen, wenn wir Neues ausprobieren oder uns einer unbekannten Situation aussetzen, wir brauchen immer Mut. Und vor allem brauchen wir Selbstvertrauen.

Wir müssen daran glauben, dass es funktioniert.
Wir müssen daran glauben, dass wir sicher sind und heil aus der Sache rauskommen.

Selbstvertrauen kommt aus uns selbst.

Selbstvertrauen ist die Energie, die uns voranbringt.

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​Was ist mit Selbstzweifeln?

Das Gegenteil von Selbstvertrauen sind Selbstzweifel. Sie sind deshalb besonders gemein, weil sie sich so wirklich anfühlen. Wir denken, dass uns unser Gehirn nur die Wahrheit zeigen würde.

Das stimmt jedoch nicht. Meistens zeigt es uns den allerschlimmsten Fall, der passieren kann.

Und es hat einen guten Grund, das zu tun. Es tut alles nur Mögliche, damit wir in Sicherheit bleiben und nichts Gefährliches tun.

Wir zahlen einen Preis für diese Sicherheit. Wir zahlen einen Preis, dass wir Selbstzweifel zulassen.

Der Preis sind unsere Träume.

​Wie wir Selbstvertrauen stärken

Was können wir also tun, damit wir unser Selbstvertrauen stärken?

​1. Gefühle zulassen

Wenn es nicht tatsächlich um unser Leben geht (was für die wenigsten von uns der Fall ist), worum geht es denn dann?

Die meisten Dinge tun wir nicht, weil wir etwas vermeiden wollen. Und das ist eine unangenehme Erfahrung.

  • Wir wollen nicht versagen.
  • Wir wollen nicht ausgelacht werden.
  • Wir wollen uns nicht schämen.

All das sind Gefühle, die wir lieber nicht spüren wollen.
Dabei sind Gefühle im Grunde gar nicht so schlimm. Mit einer Anleitung und etwas Übung können wir lernen, wie wir jedes Gefühl zulassen. Der einzige Weg, damit es nachhaltig nicht mehr weh tut.

​2. Stehe zu dir – was immer auch passiert

Zu sich stehen. Das klingt erstmal ganz einfach. Doch was bedeutet es wirklich?

Wir erkennen, ob wir zu uns stehen, an den Gedanken und dem Verhalten uns selbst gegenüber.

Selbst wenn ich Mist baue oder wenn etwas nicht klappt,

  • mache ich mir keine Vorwürfe,
  • bedeutet es nicht, dass ich als Mensch irgendwie falsch bin,
  • lass ich keine fiesen Gedanken über mich zu.

​3. Achte darauf, was du über dich denkst

Wir fühlen uns unseren Gedanken ausgeliefert. Doch selbst wenn die meisten Gedanken unbewusst ablaufen, ein paar bekommen wir doch mit.

Die andere Möglichkeit ist, dass wir uns plötzlich schlecht fühlen. Nicht körperlich, sondern emotional. Denn Emotionen entstehen durch unsere Gedanken.

Sobald wir uns trainieren und besser darauf achten, fällt uns immer mehr auf, was wir denken.
Und schlechte Gedanken schwächen unser Selbstvertrauen.

Denke daher niemals schlecht über dich – gar nie!

Und schon gar nicht, bevor du dich zeigst und was Neues ausprobierst.
Falls du dich nervös fühlst, lass das Gefühl zu. Wenn wir Emotionen unterdrücken, werden sie nur schlimmer. Daher akzeptiere die Nervosität – und verwandle sie so zu Begeisterung.


​Wie dein Selbstvertrauen wächst

Das Selbstvertrauen wächst,

  • ​​wenn du dir versprichst, immer gut auf dich zu achten,
  • ​dich nicht mehr selbst niedermachst
  • ​und bereit bist, alle Gefühle in deinem Leben willkommen zu heißen.

​Dann kannst du deine Selbstzweifel zulassen, ohne ihnen Raum zu geben.
Dann brauchst du nicht mehr auf Erfahrungen oder andere Menschen zurückgreifen.

Deine Zukunft kann kommen.

Und du schaust ihr voller Selbstvertrauen entgegen.

Du weißt es sicher schon, aber nur zur Sicherheit:
Wenn du gerne an deinem Selbstvertrauen arbeiten möchtest,
wenn es endlich Zeit wird und du nicht länger nur träumen möchtest, dann ist Lifecoaching der schnellste Weg.

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Ach ja, ich arbeite ausschließlich online. Das bedeutet, du kannst sicher zu Hause bleiben und trotzdem dein neues Leben erschaffen – ohne Anreisen, ohne Viren, ohne Stress.


 
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Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für AbenteuerInnen

 

 

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​Über Astrid von Weittenhiller

Astrid arbeitet online als Life-Coach. Dabei zeigt sie Frauen, die ihren Mutter-Wunsch aufgeben, wie sie ihre Beziehung zu sich und anderen verbessern. So finden sie inneren Frieden und erschaffen sich ein erfülltes Leben. Privat findest du Astrid oft draußen beim Wandern, Trekking oder Spazieren.

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  • Liebe Astrid,

    vielen Dank für deinen Artikel, es ist schön, diese Unterschiede zu lesen und zu verstehen. Das hilft!

    Zusätzlich denke ich, dass Vertrauen nicht nur auf der Vergangenheit beruht. Ich denke, Vertrauen ist viel mehr: Es ist ein Vertrauen in die Zukunft. Ein Vertrauen auf das Unbekannte, in die Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Ein Vertrauen, das uns ruhig schlafen lässt und uns hilft, uns nicht verrückt zu machen.

    • Hallo Isa,
      ich habe in diesem Text bewusst zwischen dem Vertrauen in das Bekannte und das Selbstvertrauen in das Unbekannte unterschieden. Genau wie du schreibst, geht es mir darum, den Unterschied deutlich zu machen. Ich weiß, dass wir da sprachlich nicht sehr genau sind.
      In der Psychologie wird gerne vom Urvertrauen gesprochen. Doch da klingt es so, als ob es etwas wäre, das man entweder hat oder halt nicht.
      Mir ist es wichtig, dass man bei Vertrauen nicht auf Externes (wie Vergangenheit oder andere Menschen) angewiesen ist. Es ist etwas, das wir selbst entwickeln können. Daher spreche ich von Selbstvertrauen 🙂
      Sonnige Grüße -Astrid
      Danke für deine Gedanken und deine Ergänzung. Ich denke, es war wichtig, das nochmal deutlich zu machen.

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