In Vertrauen stärken | Astrid von Weittenhiller | 2 Kommentare

Schlechte Laune

Ich habe heute schlechte Laune!

Ich bin heute Morgen aufgestanden und hatte schlechte Laune.
Ich war schon mitten in der Nacht nach einem ganz fürchterlichen Traum aufgewacht.

Am Morgen war ich dann genervt, aggressiv, voller Selbstmitleid und alles auf einmal. Ich hätte gerne jemanden angeschrien oder wenigstens verprügelt. Das geht in unserer so zivilisierten Gegend leider nicht, dafür habe ich wenigstens einen Passanten gerempelt. Ha, dem habe ich es aber gegeben – in meiner Phantasie, ich bin ja soo friedlich.

Neidisch auf jedes freudvolle Gesicht, habe ich der Welt gezeigt, was ich von ihr halte – gar nichts!

Kennst du das auch? Bestimmt hattest du auch schon das Gefühl, mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein.

Doch was dann? Ist dein Tag dann gelaufen? Lässt du deine Laune an deinen Lieben aus?

Was tun???

Ich betrachte so einen persönlichen Regentag inzwischen als Geschenk. Ich denke mir, dass sich jetzt irgendwas in mir gelöst hat, was nach draußen möchte. So wie ein Splitter im Finger raus eitert, so kommen aufgestaute Aggressionen, Verletzungen und Ängste ans Licht. Ich denke nicht, dass ich danach ein besserer Mensch bin, aber zumindest ist mein Emotions-Fass wieder etwas leerer.

Doch was machst du mit so einem Tag?

Aggressionen eignen sich hervorragend dazu, die Wohnung aufzuräumen oder den Kleiderschrank auszumisten. Alte Papierunterlagen zerreißen schafft wieder Platz am Schreibtisch. Oder gibt es etwas Schöneres, als draußen Unkraut auszureißen?

Bist du traurig, dann gehe an einen einsamen Ort und weine oder schreie nach Herzenslust. Auch die Kissen im Bett oder auf der Couch beschweren sich nicht, wenn du sie vollweinst oder darauf schlägst.

Schön sind auch gemeinsame Jammer-Treffen. Du könnest mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund einen Wettbewerb starten, wer erbarmungswürdiger ist.
Es schadet auch nicht, wenn das mit einem Gelächter endet.

Falls dir das peinlich ist, sprich deinen Kummer auf das Handy. Wozu brauchen wir sonst die Diktierfunktion?

Heute genieße ich bewusst meine schlechte Laune Klick um zu Tweeten

Wichtig ist nur, dass du deine Gefühle auslebst – und am besten so, dass du dabei weder dich selbst noch anderen Schaden zufügst. Sonst kommt vielleicht am nächsten Tag zur schlechten Laune noch Scham oder Schadensbegrenzung dazu.

Und dann genieße deine schlechte Laune. Oder erlebst du das vielleicht jeden Tag?

Du kannst natürlich auch einen Blog-Beitrag schreiben – mir geht es schon wieder besser 🙂

Ich danke dir dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, den Artikel zu lesen. Und wenn du Lust hast, hinterlasse uns doch einen Kommentar…

Ich wünsche dir einen schönen Tag und

Pflücke Deine Träume

PS: Worauf wartest Du noch?

 

Titelfoto von Rike@pixelio.de

Über Astrid von Weittenhiller

Astrid arbeitet online als Life-Coach. Dabei zeigt sie Frauen, die ihren Mutter-Wunsch aufgeben, wie sie ihre Beziehung zu sich und anderen verbessern. So finden sie inneren Frieden und erschaffen sich ein erfülltes Leben. Privat findest du Astrid oft draußen beim Wandern, Trekking oder Spazieren.

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  • Mir geht es bei trüben Wetter auch manchmal so. Der obige Beirag macht es aber bewusst und das hilft dann schon, bessere Laune zu haben. Danke!

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