In Vertrauen stärken | Astrid von Weittenhiller | 6 Kommentare

Das ultimative Worst-Case-Szenario zu Halloween

Das ultimative Worst-Case-Szenario zu Halloween. 8 himmlisch-höllische und nicht ganz ernst gemeinte Konsequenzen, wenn du – mal wieder – nicht gut genug bist 😉

 

An manchen Tagen überfällt mich das Gefühl, dass ich nichts so richtig kann und nichts so klappt, wie ich es gerne hätte. Ich fühle mich mies und manchmal auch ziemlich verzweifelt.

Für Looser, Versager und Menschen, die nicht gut genug sind

Nach dem Motto Humor hilft heilen, versuche ich heute, mal so richtig in dieser Stimmung zu suhlen. Lies selbst, was passiert, wenn wir nicht gut genug sind:

  1. Dir fällt sofort der Kopf ab. (Es gibt gerade kein Gewitter und daher auch keinen Blitz, der dich treffen kann.)
     
     
  2. Du wachst am nächsten Morgen auf und stellst fest, dass du gar nicht mehr gut aussiehst. Du läufst schreiend aus dem Haus und arbeitest ab sofort im Hamburg Dungeon. (Phh, das kannst du dir gleich abschminken.)
     
     
  3. Alle werden dich hassen – ohne jede Ausnahme. Nicht mal dein Lieblingskuscheltier mag dich noch.
     
     
  4. Du hast einen kleinen Fehler gemacht und verlierst jetzt auch noch deinen Job im Dungeon. (Endlich frei!)
     
     
  5. Ab morgen musst du aus deiner Wohnung raus und weil dich niemand mehr mag, bleibt dir nur noch eine Notunterkunft. Aber da wohnt schon der Froschkönig.
     
     
  6. Selbst in der Suppenküche wirst du nicht mehr bedient und bekommst ohne Geld und Wohnung nichts mehr zu essen. Du wirst sofort zum Skelett und haust als Schlossgespenst in der nächsten Burg.
     
     
  7. Weil du auch als Schlossgespenst versagst, hetzt dir der Schlossherr die Geistergewerkschaft auf den Hals. Dir bleibt nur noch die finstere Gruft – einsam und verlassen.
     
     
  8. Du kehrst zu Halloween zurück und spuckst (!) allen in die Suppe. Die Leute rennen schreiend raus und du hast endlich dein Schloss, eine volle Speisekammer und natürlich den versteckten Schatz.
    Zur Feier lädst du alle Kumpels aus der Gruft vom Wiener Zentralfriedhof ein und ihr singt gemeinsam: „Es lebe der Zentralfriedhof“.
     
Happy Halloween
Happy Halloween • Foto von Markus Vogelbacher@pixelio.de

 

Aber jetzt mal im Ernst

Was kann denn wirklich passieren, wenn du getan hast, was du kannst und feststellst, dass das nicht reicht? Bitte um Unterstützung und/oder tu einfach etwas, für das du gebaut bist, das dir leicht fällt und Spaß macht.

Ich bin davon überzeugt, dass perfekt langweilig ist und jeder Hilfe bekommt, wenn sie/er darum bittet.

Mein Traum ist eine angstfreie Fehlerkultur Tweet mich

Jeder darf Fehler machen

Jeder hat das Recht, sich selbst auszuprobieren und auf dem Weg Erfahrungen zu machen. Das bedeutet, dass manches klappt und manches schiefgeht.

Oft klappt es nicht beim ersten Mal. Das bedeutet dann nicht, dass du nicht gut genug bist.

Das heißt, dass du nur noch kein Profi bist.
Aber: üben übt!

 

Und jetzt bist du dran:

Dein Lieblings-Worst-Case-Scenario

Wenn dir etwas wirklich Angst macht, ist ein Worst-Case-Szenario oft hilfreich. Und das geht so:

  • Überlege dir spontan auf einer Skala von 1-10, wie sehr du dich fürchtest. Dabei ist 10 so stark, dass du kaum mehr atmen kannst und 1 lässt nicht mal dein Herz schneller schlagen.
    (Bei einer 1 brauchst du die Übung gar nicht machen – höchstens zum Spaß!)
  • Male dir in schwärzesten Farben das allerschlimmste aus, was passieren kann. Je detaillierter, desto besser.
  • Schreibe oder male diese fürchterliche Szene auf. So klar und deutlich wie nur möglich.
  • Überlege dir nur kurz, wie realistisch die Konsequenzen sind. Aber beurteile das nicht. Schau dir das Bild, den Text nur an und lasse ihn wirken.
  • Geh jetzt eine Runde um den Block oder mach sonst was, damit du etwas Abstand zu der Situation bekommst.
  • Nun nimm dir das Schreckensbild noch einmal vor. Was davon ist realistisch und was kann so nicht passieren? Jetzt ist auch dein Verstand gefragt.
  • Wenn du jetzt wieder in dich hörst, wo auf der Skala von 1 (ganz entspannt) bis 10 (der Panik nahe) bist du jetzt?

Und wenn du irgendwann einmal lachen musstest, ist das durchaus gewollt 🙂

 

Was ist denn dein persönliches Worst-Case-Scenario?
Lass uns an deinen fürchterlichsten Gedanken teilhaben und schreibe einen Kommentar, was dir (in deiner Fantasie) passiert, wenn dein Bestes einmal nicht gut genug ist…

 
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Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für AbenteuerInnen

 

Titelbild von Markus Vogelbacher@pixelio.de

​Über Astrid von Weittenhiller

Astrid arbeitet online als Life-Coach. Dabei zeigt sie Frauen, die ihren Mutter-Wunsch aufgeben, wie sie ihre Beziehung zu sich und anderen verbessern. So finden sie inneren Frieden und erschaffen sich ein erfülltes Leben. Privat findest du Astrid oft draußen beim Wandern, Trekking oder Spazieren.

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