Heute brauche ich deine Hilfe: Ich suche berufstätige Frauen, – besonders in leitenden Positionen – die von ihren geheimen Zweifeln ausgebremst werden.

Vielleicht träumen sie davon, mehr Verantwortung zu übernehmen. Oder sie möchten ihre Teams oder Unternehmen voran bringen.
Auf jeden Fall möchten sie sich endlich ehrlich und aufrichtig über ihre Erfolge freuen können.

Doch bisher haben sie sich nicht getraut. Sie schieben Tag für Tag den nächsten Schritt hinaus.
Ich suche auch die, die es gewagt haben. Doch nun quälen sie geheime Zweifel, über die sie mit niemanden mehr reden können.

Erkennst du dich wieder? Erzählst du mir deine Geschichte?

Heute verrate ich dir eine Geschichte über mich, die bisher nur sehr, sehr wenige Menschen kennen. Inzwischen ist sie mein großer Antrieb.

Warum es mir so schwer fällt, mich zu zeigen

Vor vielen Jahren hatte ich ein kurzes Praktikum in einem Unternehmen. Ich war mit 3 Kolleginnen im kaufmännischen Bereich und hielt die Arbeitsweise dort für ziemlich rückständig. Ich gehe davon aus, dass ich mein Missfallen nicht allzu gut kaschierte. Ich hatte mich gelangweilt und war nicht sehr glücklich dort. Gut, dass es nur für eine kurze Zeit war.

Als ich ging, hatte ich noch ein kurzes Abschiedsgespräch mit einem der leitenden Angestellten. Wir hatten nicht so viel miteinander zu tun gehabt. Doch dann kam der Schlag: Mitten im Gespräch sagte er, dass ich menschlich nicht in Ordnung sei. BUMM! Das tat weh!

Ich weiß nicht mehr, ob er es begründet hat oder was danach kam. Ich glaube, ich hatte eine Lächeln-Maske aufgesetzt und cool getan. Aber ich war zutiefst verwundet.

Er hatte eine bereits empfindliche Stelle getroffen und mich KO geschlagen.

Noch heute belastet mich diese Aussage manchmal. Selten bewusst, aber oft, ohne dass es mir klar ist. Sie ist ein Grund, warum ich als Coach arbeite und warum ich mir so schwer damit tue.

Von meiner Angst

Ich habe immer wieder ganz große Angst davor, mich zu zeigen!

Diese Angst lässt sich kaum rational begründen. Ich habe so viele Bestätigungen bekommen, dass meine Arbeit als Coach wertvoll ist. Es gibt viele Menschen, die meine LiFEcatcher-Artikel wirklich gerne lesen und hilfreich finden. Und die Zahl der Newsletter-Abonnenten steigt stetig.
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für das Vertrauen und die ganzen tollen Rückmeldungen!

Doch damals war ich total verunsichert!

Bei jedem Lob war ich davon überzeugt, dass ich nur Glück hatte und die Erfolge nur Zufall waren. Und ich musste auf jeden Fall vermeiden, dass das jemand merkt. In meinem Kopf gab es eine ganz gemeine Gedankenkette bei der sich meine geheimen Zweifel austobten:

Wenn ich mich zeige, bekomme ich eine Reaktion.
Wenn es eine negative Reaktion ist, ist meine Arbeit nicht gut.
Wenn meine Arbeit nicht gut ist, sind meine Ideen dazu falsch.
Wenn meine Ideen falsch sind, taugen meine Ziele nichts.
  Wenn meine Ziele nichts taugen, bin ich als Person falsch.
Dann bin ich menschlich nicht in Ordnung: nicht gut genug.


Oder kurz:

Wenn ich mich zeige, dann sehen alle, dass ich nicht gut genug bin.

Solange mich aber niemand sieht, gibt es keine Reaktion, keine Entscheidung. So wie bei Schrödingers Katze 😉  Also zeigte ich mich lieber nicht. Logisch, oder?

Ich hoffe, du erkennst, wie fatal diese Gedankenketten sind und wo sich die Irrtümer verstecken.
Dazu komme ich ganz am Schluss noch einmal.

Warum arbeite ich heute als Coach

Wie viele quereinsteigende Coaches wollte ich mich zuerst selbst retten. Als ich diesen Weg einschlug, dachte ich noch lange nicht daran, andere zu unterstützen.

Während meiner langen Jahre als Kauffrau ist mir aufgefallen, dass es vielen Menschen ähnlich geht wie mir. Besonders manche erfolgreiche Frauen zweifeln immer wieder, ob sie wirklich qualifiziert genug für ihre Aufgaben sind. Sie haben Angst, dass sie demnächst auffliegen. Oder sie glauben, das, was sie tun, ist nichts Besonderes – das kann doch jede(r).

Aber noch war ich nicht so weit, diese Frauen anzusprechen.
Gefangen in meinen eigenen Ängsten wollte ich zunächst so ziemlich alle Menschen erreichen. Meine Taktik, mich nicht festzulegen, war ein Teil meiner Versteckens-Strategie. Und wie jeder Veränderungsprozess war die Erkenntnis auch für mich nicht immer leicht und einfach.

Doch es gibt etwas in mir, das mich immer wieder antreibt.

Ich möchte Mut machen!

Mein größter Wunsch ist es, dass sich keiner mit diesen inneren Zweifeln mehr alleine und hilflos fühlt. Ich wünsche mir, dass jeder Wege findet, sein ganzes Potential stolz und glücklich auszuleben.

Ich weiß, dass ich nicht für alle die richtige Frau bin. Und ich habe auch nicht mehr den Anspruch, dass mich alle gut finden müssen.
Aber die, die sich von mir und meiner Art angesprochen fühlen, sollen davon wissen!

Geheime Zweifel? Ich suche Interviewpartner! Bist du dabei? Klick um zu Tweeten

Wie kannst du mir helfen

Kennst du jemanden, der so ist?

Anna ist davon überzeugt, dass sie zwar nicht schlecht ist, aber bisher einfach viel Glück hatte. Es fällt ihr schwer, ihren Erfolg auf ihre eigenen Leistungen zu beziehen.

Wenn sie nach ihren Stärken und Fähigkeiten gefragt wird, kann sie gut davon erzählen. Das hat sie sich angeeignet. Doch in ihrem tiefsten Inneren ist sie nicht davon überzeugt. Sie vermutet, dass das, was sie kann, jeder kann. Sie denkt, das sei nichts Besonderes, nicht außergewöhnlich.

Dadurch kann sie auch ihre Leistungen nicht wertschätzen und sucht Ausreden für ihren Erfolg – wie Glück, Zufall, Computerfehler, gutes Aussehen, Protektionismus.

Einmal hatte sie ein perfekt passendes Angebot für eine bessere Stelle. Doch sie hat sich nicht beworben. Sie wollte zuerst noch an einer zusätzlichen Weiterbildung teilnehmen. Dabei war sie bereits wesentlich besser qualifiziert, als derjenige, der die Stelle dann bekommen hat.

 

Meine Bitte an dich

Falls du jemanden wie Anna kennst, bitte schicke ihr den Link zu dieser Seite. Oder vielleicht bist du selbst so? Dann möchte ich dich gerne kennenlernen. Ich würde gerne ein 10-15 Minuten langes Interview mit dir führen.

Das, was du mir dabei erzählst, wird streng vertraulich behandelt. Geheime Zweifel können ganz unterschiedlich wirken. Mir geht es nur darum, mehr von deinen Herausforderungen zu erfahren.  Nur so kann ich in Zukunft noch besser darauf eingehen.

Du kannst ganz einfach und bequem Kontakt zu mir aufnehmen. Fülle einfach das Formular unten aus und klicke auf „Ja, ich möchte meine Geschichte erzählen“!
Herzlichen Dank!

 

Ich hatte noch versprochen, dass ich über meinen Irrtum berichte.

Mein größter Irrtum war, dass ich von allen Menschen geliebt werden wollte. Und wenn mich jemand nicht mochte, so habe ich das nicht auf mein Verhalten sondern auf mein Wesen bezogen. Eine Blogger-Kollegin hat dazu vor kurzem einen tollen Artikel geschrieben.
Was ich nicht bedacht hatte, war:

Everybody’s Darling is everybody’s Depp. (Franz Josef Strauß)

Es wird niemals so sein, dass mich alle Menschen lieben werden. Und das ist gut so, sonst hätte ich keine Ecken und Kanten, die mich ausmachen. Meines Wissens, ist von allen geliebt zu werden bisher nur dem Protagonisten von Patrick Süßkind in „Das Parfum“ gelungen. Und dieses Ende wünsche ich mir wirklich nicht.

Aber das Gute ist, es müssen mich auch gar nicht alle lieben. Es genügt, wenn es einige wenige sind. Dafür die, denen ich auch wirklich Unterstützung geben kann und die sie gerne annehmen.

 

Ich wünsche dir einen schönen Tag und

Pflücke Deine Träume

PS: Worauf wartest Du noch?

 

Gefällt dir das Titelfoto? Du findest alle Fotos auf Pinterest.

 

Bitte hilf mir, Interviewpartner zu finden! Vielen Dank!

Ich finde, keiner soll sich mit geheimen Zweifeln alleine fühlen. Doch um unterstützen zu können, muss ich noch besser verstehen, was andere brauchen. Danke, dass du mir dabei hilfst!

Über Astrid von Weittenhiller

Astrid arbeitet online als Life-Coach. Dabei zeigt sie Frauen, die ihren Mutter-Wunsch aufgeben, wie sie ihre Beziehung zu sich und anderen verbessern. So finden sie inneren Frieden und erschaffen sich ein erfülltes Leben. Privat findest du Astrid oft draußen beim Wandern, Trekking oder Spazieren.

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