Die Gefahr vom Lernen

Lernen: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Sokrates • Design by Astrid von Weittenhiller

Lernen soll gefährlich sein? Glaubst du nicht?
Da stimme ich dir völlig zu. Lernen ist toll. Doch es gibt eine Sache, die du unbedingt wissen darfst.

Macht dir lernen Spaß? Lernst du gerne was Neues?
Wenn ja, pass bitte auf. Denn:
Dein Gefühl von Kompetenz kann darunter leiden.

Lernen bedeutet Veränderung

Wenn wir lernen, verändern wir unsere Gedanken.
Wir verändern unsere Einstellung.
Wir verändern, wie wir die Welt sehen.

Und das bedeutet, dass alles, was bisher sicher war, neu bewertet wird.
Du hast neue Erkenntnisse.
Und du vergleichst dein neues Wissen mit dem, was du schon weißt.
Damit stellst du deine bisherige Wahrheit in Frage.

„Je mehr eine Kultur begreift, dass ihr aktuelles Weltbild eine Fiktion ist, desto höher ist ihr wissenschaftliches Niveau.“
Albert Einstein

Es ist ja schön, wenn wir als Gesellschaft unser Weltbild hinterfragen.
Doch für dich als Person kann das ganz schön verwirrend sein.

Und es ist nicht nur für dich als Lernenden eine Herausforderung.
Es betrifft auch deine Umgebung.
Besonders bei unbequemen Fragen.

Nicht jeder gibt gerne seine sicheren Vorstellungen auf.

Das “es war schon immer so” ist eine Schutzfunktion.
Sie bietet Sicherheit und Halt.
Mit neuen Wahrheiten werden diese Fundamente erschüttert.

 

Und dann ist da noch der Dunning-Kruger-Effekt.
Er beschreibt, dass sich jemand, der kaum Ahnung hat, viel kompetenter fühlt, als er ist.

Umgekehrt gilt aber auch:

Wer viel weiß, weiß auch, dass es noch viel mehr zu lernen gibt.

Im schlimmsten Fall verlieren sie das Vertrauen in sich.

Es kommen so Gedanken wie:

  • „Ich kann das nicht.“
  • „Ich bin noch nicht so weit.“

 

Kurz gesagt:
► Lernen kann dazu führen, dass du an dir und deiner Kompetenz zweifelst.

Lernen ist wie ein Meer ohne Ufer • Design by Astrid von Weittenhiller

Was tun, wenn wir an unserer Kompetenz zweifeln?

Wie kommst du da jetzt raus?

1. Verstehe, dass das bisher Gelernte nicht falsch ist

Wir wissen, dass die Relativitätstheorie das alte Modell von Newton abgelöst hat.
Und trotzdem fällt der Apfel noch immer nicht weit vom Stamm.
Für unseren Alltag ist Newton weiterhin eine ausreichend gute Erklärung.

Es geht nicht um „entweder oder“.
Nutze die Vorstellung von „sowohl als auch“.

2. Notiere deine Erkenntnisse

Oft denken wir, dass das Alte nichts wert ist.
Aber es hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen.
Wenn du alle deine Erkenntnisse an einem Ort notierst, siehst du den Weg, der dich hierher gebracht hat.

Es geht um deine Entwicklung.
Dokumentiere deine Fortschritte und du erkennst deine Kompetenz.
Du siehst, was du schon alles weißt.

3. Akzeptiere deine Unsicherheit

Die Freude am Lernen und die kindliche Neugier sind Zeichen eines Forschergeistes.
Statt dich dadurch unsicher oder inkompetent zu fühlen, feiere die Entdeckungen.
Deine Bereitschaft, dich auf was Neues einzulassen, ist eine Stärke.

Viele gehen mit geschlossenen Augen durchs Leben. Lernende nicht.
Bemerke die Wunder der Welt und freue dich darüber.

 

Bist du also eine der AbenteuerInnen, die gerne lernt?
Dann achte bitte darauf, wie sich dein Gefühl von Kompetenz verändert.

Und solltest du mal zweifeln oder unsicher sein, denke bitte daran:

Neue Erkenntnisse bringen dein bisheriges Weltbild zum Schwanken.
Das gehört dazu.
Damit wirst du klüger, nicht weniger kompetent.

Sei stolz, auf was du gelernt hast.
Es ist ein Grund zum Feiern!

 

Lernst du gerne? Und wie fühlst du dich, wenn du was Neues lernst?
Schreibe einen Kommentar und erzähle, was dich bewegt.

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Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für Abenteuerinnen

 

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