Freunde, bei denen du dich nicht mehr melden brauchst

Der Ausdruck „gute Freunde“ sagt alles: dass es auch schlechte gibt. Gerhard Uhlenbruck • Design by Astrid von Weittenhiller

Es geht um nichts anderes als das Thema sparen – deine Lebenszeit!

Zurzeit bin ich ziemlich rebellisch aufgelegt. Ich habe keine Lust mehr, mich mit Dingen und Menschen zu beschäftigen, die mir nichts bedeuten.

Es ist mir egal, ob „man das so macht.“

Es gibt 7,24 Milliarden Menschen auf dieser Welt. Warum sollte ich meine Energie auf die falschen verschwenden?

Was mache ich mit Leuten, mit denen ich keinen Kontakt mehr haben möchte?

Ich habe bereits darüber geschrieben, wen ich mit den richtigen Menschen meine. Trotzdem bekomme ich noch immer Fragen dazu, was man mit den anderen Leuten macht. Die Antwort ist so erschreckend wie einfach: NICHTS!

  • Melde dich nicht bei ihnen.
  • Schicke lediglich Karten oder Mails, wenn es denn sein muss.
  • Halte dich kurz, falls sie anrufen.
  • Erkenne, dass ein Nein dir Freiheit schenkt und sage: Nein danke.  

Auf diese Freunde kannst du verzichten

Hier ein paar konkrete Beispiele von Menschen, bei denen du dich nicht mehr aktiv melden brauchst.

Ich schreibe der Einfachheit halber von einer Freundin. Das gilt aber genauso gut für Freunde und Familienmitglieder.

Freunde, die dir ein schlechtes Gewissen machen – Teil 1

Du rufst schließlich bei einer guten Freundin an und hörst wörtlich oder sinngemäß:
„Ach, gibt es dich auch noch. Du hast dich ja ewig nicht mehr gemeldet.“

Statt dass sie sich freut, von dir zu hören, bekommst du ein schlechtes Gewissen. Ja, du hättest schon früher mal anrufen können. Aber irgendwas ist ja immer. Die Gründe sind vielschichtig.

Fakt ist doch, dass sie auch ein Telefon hat und dich mal anrufen könnte. Verlange von Freunden auch ein gewisses Verständnis für deinen vollen Terminplan.

Und wenn jemand nicht selbst aktiv wird, mit welchem Recht kommen die Vorwürfe, wenn jemand anders sich meldet?

 

Sollte deine Freundin bereits öfter mal bei dir angerufen haben, ist das was anderes.

Dann ist dein Job, für dich klar zu bekommen, warum du nicht zurück gerufen hast.
Vielleicht trifft ja einer der nachfolgenden Punkte auf dich zu.

Sei ehrlich – für dich und dann auch mit deiner Freundin!

Freunde, die dir ein schlechtes Gewissen machen – Teil 2

Es gibt noch einen Sonderfall.

Stell dir vor, du rufst nach längerer Zeit an und hörst als Begrüßung:
„Oh weh! Dich wollte ich auch schon die ganze Zeit anrufen.“

Und das schlechte Gewissen durchdringt die komplette Leitung.

Das nervt!

Warum kann sie sich nicht freuen, dass ihr jetzt miteinander sprechen könnt?
Ihr schlechtes Gewissen nutzt doch niemandem. Entweder sie ruft selbst mal an oder halt nicht.

Beides ist in Ordnung, wenn dann die Gespräche Spaß machen und die Nähe wieder deutlich zu spüren ist.

 

Solltest DU so ein Kandidat sein, denke bitte gut darüber nach.

Vielleicht musst du dir ein paar Mal auf die Zunge beißen, aber du tust dir und deiner Freundin damit einen großen Gefallen.

Ein schlechtes Gewissen ist der beste Beweis für ein gutes Gedächtnis. #SelmaLagerlöf Tweet mich

Jammerer

Dann gibt es noch die Kategorie der Jammerer.

Es ist wichtig und richtig, sich bei einer Freundin auszuheulen. Jeder hat mal Krisen und braucht dann Unterstützung.

Überlege dir aber, was passiert, wenn Jammern die Basis eurer Beziehung ist.

Besonders wenn du immer nur diejenige bist, die zuhört und tröstet.
Im Extremfall wird deine Freundin sogar pampig, wenn du mal von dem Mist erzählst, der dir gerade passiert.

Eine Beziehung ist am gesündesten, wenn sie auf Augenhöhe ist. Wenn es einen Ausgleich im Geben und Nehmen gibt.

Bei Jammerern fehlt das häufig. Ihnen macht es Spaß, die Welt in schwärzesten Farben zu malen. Sie genießen die Dramatik und den Weltschmerz.

Es ist eine Sonderform der Lästerer. Das kann mal Spaß machen.

Doch frage dich, ob du das wirklich dauernd haben möchtest.

Tut es dir gut? Geht es dir nach dem Telefonat besser oder schlechter?
Wenn es dich runter zieht, lass den Kontakt einschlafen.

Oder bist du der Jammerer?

Freunde, denen du nichts mehr zu sagen hast

Auch Freundschaften haben ein Verfallsdatum.

Wenn du Glück hast, ist es eine Lebensspanne. Aber es kann auch bedeutend kürzer sein. Menschen verändern sich.

Manchmal ist einfach die gemeinsame Basis ist weg. Die Freundschaft existiert nicht mehr und ist nur noch Anachronismus. Das kann man bedauern.

Vielleicht war es eine wundervolle gemeinsame Zeit. Doch sie ist vorbei.

 

Freue dich über die gemeinsamen Erlebnisse.

Sie sind Schätze, die dir niemand nehmen kann.

Statt mit Trauer darauf zu schauen, empfehle ich, dankbar dafür zu sein. Die eine Tür ist zu, aber es öffnen sich ständig neue.

Du hast jetzt Zeit dafür, andere Menschen kennenzulernen und neue Erfahrungen zu machen.

Verpflichtungen

Und dann gibt es noch die unzähligen Verpflichtungen.

Aus den unterschiedlichsten Gründen glauben wir, uns bei jemandem melden zu müssen. Das ist besonders bei Verwandten ein beliebtes Thema. Das macht man halt so!

Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert.

Es ist immer deine freie Entscheidung, wie du deine Zeit verbringen möchtest.

Wenn es dir wichtig ist, den Familienfrieden zu bewahren, dann meldest du dich auch bei Menschen, auf die du keine Lust hast.

Aber vielleicht gibt es schlauere Arten.

Wenn du nicht anrufen magst, schreibe eine hübsche Karte. Mit wenigen Worten – und damit auch wenig Zeit – sagst du, dass du an jemanden denkst.
Schreibe groß, benutze Sinnsprüche, lass Kinder darauf malen, sei kreativ!

So können Verpflichtungen zum Spaß werden.

Sonderfall Mutter*

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das hier anspreche. Doch in meinen Coachings kommt das Thema immer wieder hoch.

Viele Mütter denken, sie haben einen Anspruch darauf, dass man sich bei ihnen meldet. Schließlich haben sie dich geboren und aufgezogen.

Diese Haltung entstammt oft einem Besitzdenken:
Du gehörst noch immer ihr, bist ihr Eigentum. Daher ist es deine Pflicht, dich dankbar zu erweisen und dich regelmäßig zu melden.

Das stimmt nicht!

Dankbarkeit ist wichtig und schön, wenn sie freiwillig erfolgt.

Aber bitte lass dich nicht moralisch erpressen. Das tut weder dir noch deiner Mutter gut.

Moralische Erpressung nimmt euch beiden die Möglichkeit, euch zu entwickeln.

Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht sagen.

* Das kommt auch bei Vätern vor!

 


 

Bitte verstehe den Text richtig:

Familie und Freunde sind wichtig und wertvoll!

Es ist großartig mit deinen Freunden in Kontakt zu bleiben.

Und ich empfehle dir auch, immer wertschätzend zu reagieren, wenn sich jemand bei dir meldet. Es ist ein Geschenk.

 

Hier geht es nur darum, zu erkennen, wer dir heute nicht mehr gut tut, wessen Zeit vorbei ist und warum manche Gespräche ein komisches Gefühl hinterlassen.

Ich bitte dich einfach, gut auf dich zu achten. Erkenne, was du wirklich möchtest.

Das oben sind lediglich ein paar Beispiele. Bestimmt kennst du noch viel mehr Arten von Menschen, bei denen du dich gar nicht mehr melden magst.

 

Wenn du deine Erfahrungen teilen möchtest oder nicht weißt, wie du damit umgehen sollst, schreibe einen Kommentar!
Erzähle uns, bei welchen Menschen du dich nicht oder nicht mehr melden wirst und warum!

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Pflücke Deine Träume

Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für Abenteuerinnen

 

 PS:
Ich weiß, dass meine Mutter auch meinen Blog liest. Das ist eine gute Gelegenheit mich einmal bei ihr und auch bei meinem Vater zu bedanken!
Herzlichen Dank für alles, was ihr mir gezeigt habt. Danke, dass ihr mir beigebracht habt, wie wertvoll persönliche Freiheit ist. Danke, für eure Geduld, euer Verständnis und eure Ermutigungen. Und dass ihr auch bei mir anruft!

 

Alle Titelbilder findest du auch auf Pinterest.

 

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  • Chrissi sagt:

    Hallo,
    Ich habe da auch einen sehr speziellen Fall. Meine beste Freundin (bin seit 14 Jahren mit ihr befreundet) versucht immer, alles so zu lenken, dass sie das bekommt, was sie möchte. Es geht hierbei hauptsächlich um das Thema „Feiern gehen“. Der neuste Fall ist folgendermaßen: Samstag Abend und sie möchte unbedingt auf das Fest, wo ihr Schwarm hin geht. Es hat aber niemand Zeit. Ich hatte ihr eine Woche zuvor schon gesagt, dass ich mit anderen Freunden an dem Tag etwas ausgemacht hatte. Natürlich wie es kommen musste hatte niemand sonst Zeit. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich das nicht einfach absagen kann und ihr angeboten, dass sie uns begleiten kann. Eine andere Freundin von uns ist dann mit ihr hin gegangen. Und ich durfte mir dann anhören „sie ist wenigstens da, wenn ich sie brauche“. Das hat mich sehr verletzt, da es für sie wieder nur darum ging, dorthin zu gehen, wo ihr Schwarm war. Seit diesem Satz ist bei uns auch Funkstille. Das Problem an der Sache ist, dass das nicht zum ersten Mal passiert. Sie sucht sich immer die Personen aus, die gerade das machen, was sie will. Aber ist im Gegenzug nicht bereit, für uns einmal etwas zu machen. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, was ich noch tun soll, da sie, wenn ich ihr meine ehrliche Meinung sage, ganz bestimmt nicht damit umgehen kann.

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Chrissi,
      es hat sicher Überwindung gekostet, das so zu schreiben. Daher danke für deinen Mut.

      Wenn Menschen verliebt sind, tun sie oft seltsame Dinge. Dass deine Freundin dann die Nähe ihres Schwarms sucht, ist total verständlich.
      Doch scheinbar ist ihr Verhalten auch sonst typisch und eben keine Ausnahme.

      Da ihr euch schon so lange kennt, weiß sie ganz genau, wie sie dich verletzen kann. Vermutlich war sie sauer auf dich und wollte es dir zeigen. Vielleicht hat es ihr danach leid getan. Das könnte eine Erklärung für die Funkstille sein.

      Vielleicht ist deine Freundin aber auch ein manipulativer Mensch, dem vor allem die eigenen Interessen wichtig sind. Nach dem was du schreibst, scheinst du das zu vermuten.

      Was kannst du jetzt tun?
      Wenn es dir hilft, sprich mit ihr. Sage ihr, wie es dir geht. Was du fühlst, wenn sie sich so verhält. Ohne Vorwürfe, ohne Diskussion.
      Du kannst es mit deinen anderen Freundinnen üben, die die gleichen Erfahrungen gemacht haben.

      Woher weißt du, dass sie damit nicht umgehen kann?
      Ist das deine Vermutung oder hast du es schon mal ausprobiert?
      Und was bedeutet „nicht damit umgehen“ können? Was befürchtest du, was passiert?

      Letztendlich ist doch die Frage, ob sie generell versucht, dich zu manipulieren oder ob es eine Ausnahme ist. Und ob du es in Zukunft zulassen möchtest.

      Moralische Erpressung (falls es das denn ist) funktioniert nur, wenn beide mitmachen.
      Dazu bist du nicht verpflichtet. Du kannst lernen freundlich und bestimmt Nein zu sagen.

      Hier im Blog findest du ein paar Tipps dafür:
      https://lifecatcher.de/spaeter-statt-nein-sagen/
      https://lifecatcher.de/nein-danke/

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.

      Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass du eine gute Lösung findest. Es wäre schade, wenn so eine lange Freundschaft enden würde. Aber es wäre auch schade, wenn du darunter leidest.

      Du bist wichtig. Du bist es wert, dass man dich gut behandelt.

      Ich wünsche dir alles Liebe und Gute.
      Ich glaube an dich!
      Sonnige Grüße
      -Astrid

  • Pppppp sagt:

    Mit dieser Einstellung ist es kein Wunder, wenn die Menschen (im Alter) vereinsamen.

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Danke, Pppppp, für deine Meinung.
      Ich hätte gerne gewusst, was genau du an der Einstellung kritisierst. Das wäre hilfreich.

      Übrigens kommentieren hier viele junge Menschen, die sich gerade wegen der falschen Freunde einsam fühlen. Ist es nicht besser, früh nach den passenden Freunden zu suchen?
      Oder denkst du, dass man alles ertragen muss?

      Sonnige Grüße -Astrid

  • Ralf Maslak sagt:

    So noch nie betrachtet! Andere Blickwinkel bringen Klarheit.

  • Banu sagt:

    Meine Freunde bzw. unsere gemeinsamen Freunde kann man an einer Hand abzählen. Ich bin seit 4 Jahren verheiratet und seit 8 Jahren sind wir ein paar. Wir haben sehr viel Spaß miteinander und haben bevor wir Eltern wurden sehr viel gemeinsam unternommen, auch mit den gemeinsamen Freunden. Eines Tages entstand Streit zwischen mir und meiner Freundin die ich schon vor meinem Partner kannte. Sie hatten damals eine Tochter, die ich abgöttisch liebte. Und das Zweite war unterwegs. Plötzlich warf sie mir Dinge vor, und ich war sprachlos. Z.b. Sie hätte das Gefühl dass ich ein Problem damit hätte dass sie schwanger sei?! Ich verstand die Welt nicht mehr. Es liegt in meiner Natur od an meiner Erziehung mich immer selbst zu hinterfragen (hab ich was falsches gesagt, hätte ich anders reagieren sollen usw) aber niemals habe ich meine Menschlichkeit meine Hilfsbereitschaft runtergeschraubt. Und als sie mir dann auch genau dies vorgeworfen hat, dass sie sich nicht wertgeschätzt fühlt, war ich sehr enttäuscht. Nach dem das Gespräch richtig ausgesrtet ist, haben wir uns zu einem 4er Gespräch verabredet um uns wie Erwachsene Menschen zu unterhalten. dann kamen aber noch mehr Vorwürfe ihrerseits, ich sei nicht mehr die alte abendteuerlustige Freundin. Und die 4er Treffen würden ihr auf den Senkel gehen. Meine Antwort war: dass ich das mit der Wertschätzung nicht so sehe und sie sich nochmal Gedanken machen sollen was sie mir / uns da vorwerfen. Das mit dem 2er treffen statt zu viert, hätte sie mir vorher auch in Ruhe sagen können oder einfach was für zu zweit organisieren können, aber ich merkte dass sie gewartet hat bis das Glas gefüllt war… wir waren so enttäuscht über deren Vorwürfe so dass wir danach Abstand genommen haben. 3 Jahre. In der Zwischenzeit wurden paar SMS geschrieben teilweise sehr verletzende und da haben wir uns entschieden den Kontakt abzubrechen. Nun bin ich dann Mama geworden und nichts war wichtiger als mein Baby, meine Stillzeit und eine stressfreie Phase! Vor einem Jahr haben wir uns dann wieder verabredet da ich noch etwas persönliches von ihr hatte und ihr das zurückgeben wollte. Sie hatte ein kleines Geschenk für meine Tochter mitgebracht, fand ich sehr nett! Wir haben noch einmal über alles gesprochen, haben uns zugehört und versucht uns in den anderen hineinzu versetzen. Ich habe alles aufgezählt was ich für sie getan habe, wir getan haben ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ich hatte das Gefühl es war ihr in dem Moment unangenehm bzw konnte sie sich dazu nicht äußern. Auch habe ich gesagt dass Menschen Fehler machen können und ich auch dazu gehöre! Das schlimmste an der Sache war dass wir uns nie darüber unterhalten haben. Nun haben wir uns dann doch wieder einige Male getroffen aber es war auf einer ganz anderen Ebene als dass es früher war. Und jetzt ist wieder Funkstille. Ich denke dass da etwas zerbrochen ist, was nicht wieder aufzubauen ist. Damit hab ich mich irgendwie wieder abgefunden, Aber:
    Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: ich fühle mich sehr einsam! dadurch dass ich spät mama wurde und all unsere Freunde schon ältere Kinder haben, habe ich das Gefühl ausgeschlossen zu sein. Eine weitere freundin die ich sehr mag, meldet sich nie, immer hab ich mich gemeldet und nun habe ich einfach keine Lust mehr. Bzw habe ich das Gefühl dass der Kontakt garnicht erwünscht ist. Ich habe sie direkt darauf angesprochen, ob ich was falsch gemacht habe oder ob sie keinen Kontakt will, aber alles wurde verneint. Sie hätte viel zu tun usw. Wir sind letztes Jahr gemeinsam in die Staaten geflogen und nach dem Urlaub war wieder Funkstille. Ich habe vor Verzweiflung mich aus unserer whatsapp gruppe gelöscht. Und wollten damit ein Zeichen geben, dass ich das Verhalten nicht ok finde….Das hat sie nicht mal gejuckt. Nur ihr Mann sprach meinen Mann darauf an und er sagte was Sache ist, dass ich enttäuscht bin usw. Danach haben wir telefoniert und ich habe mich ausgesprochen. Aber sie sagt immer nur „nein alles in Ordnung, haben euch vermisst! Dann haben wir einen Termin ausgemacht und uns endlich nach 6 Monaten wieder getroffen. Tja und nun wieder dasselbe. Sie sind mit anderen jede Woche am Ausgehen und Feiern. Wenn ich frage warum ich nicht gefragt werde, heißt es : ich dachte du kannst nicht wegen deiner Kleinen. Wenn ich frage warum man mich nicht fragt ob ich mich am Geschenk beteiligen will, keine Antwort.
    Wir hatten sogar einen Kurzurlaub mit einigen Familien im Winter verbracht und ich wurde ausgeschlossen. Die haben mich abends am Tisch alleine sitzen lassen. Die Idee kam sogar von Ihnen, dass sie meinem Mann sagten er solle doch heute Abend die Kleine übernehmen damit ich zu ihnen stoßen kann. Wir haben alles gemanagt saßen abends am Tisch, dann gingen meine zwei Freundinnen zum Rauchen und die anderen 4 die ich nicht gut kannte haben sich ebenfalls zurückgezogen ich saß alleine und habe wie ein kleines Kind gewartet keiner kam. Ich bin total verzweifelt und mache mir selbst Vorwürfe, ob ich denn langweilig geworden bin usw. Aber Menschen ändern sich doch?! und ich habe mich verändert, ich bin erwachsen geworden, und nun habe ich andere Ziele und Wünsche als früher. Meine Partyzeit ist vorbei. Ich bin ein Familienmensch und keine 20 mehr! Ich gehe lieber in ein Café um mich zu unterhalten, ohne mit mein Smartphone meinen Standort teilen zu müssen. Aber all diese Personen sind nur noch bei Facebook und Likeaholiker egal wo man sich trifft, im Urlaub, draußen nur noch mit den Smartphones beschäftigt . Das bin ich nicht! Werde ich deswegen ausgeschlossen? Meine Erkenntnis ist: die meisten haben türkische Wurzeln, ich auch (aber sie haben alle sehr früh geheiratet, Kinder bekommen und nicht wirklich ausgelebt). Liegt das Problem doch eher an Ihnen oder doch an mir?

    Das ist doch keine echte Freundschaft?! Wir ziehen bald in unser Eigenheim und keiner beglückt uns oder biete Hilfe an…. nur zwischen unseren Männern funktioniert es.

    Was soll ich tun?

    Vielen Dank schon mal und tut mir leid dass es doch so lang geworden ist

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Banu,
      danke für deinen Kommentar und danke für dein Vertrauen.

      Ich denke, du hast deine Frage schon selbst beantwortet. Du hast dich verändert und bist erwachsen geworden.

      Vielleicht wird es jetzt Zeit, dir Leute zu suchen, die dir mehr liegen und deine Interessen teilen. Das bedeutet nicht, dass es nur noch um Kinder gehen muss. Ganz im Gegenteil, es tut gut, wenn wir uns mal wieder auf uns selbst besinnen.

      Da du jetzt selbst eine Tochter hast, lernst du vermutlich leichter andere Mütter kennen. Da gibt es bestimmt welche, die auch Frau und nicht nur Mutter sein wollen.

      Zu dem Thema mit deiner Freundin. Manchmal gehen wir davon aus, dass jemand nicht interessiert, was wir tun. Und das kann auch so sein.

      Aber offensichtlich wusste ihr Partner, dass du aus der WhatsApp Gruppe raus bist. Vermutlich haben sie darüber geredet. Ich denke daher nicht, dass es sie nicht interessiert hat. Da scheinen andere Themen zwischen euch zu stehen.

      Wenn wir uns verändern, ist das für unsere Umgebung ebenfalls eine Umstellung. Das führt zu vielen kleinen Unsicherheiten. Manche möchten sich darauf einlassen, andere nicht.

      Wir können niemanden zwingen, mit uns Zeit zu verbringen. Und falls es doch klappt, dann ist das für keinen schön.

      Das Gute ist, es gibt so viele tolle Menschen überall.

      Manchmal dürfen wir uns erst von alten Freunden verabschieden, damit wir bereit für neue sind.
      Überlege dir, was für eine tolle Zeit ihr gemeinsam hattet. Nicht wehmütig, sondern dankbar. Und dann lass los.

      Ich habe schon öfter erlebt, dass so alte Freundschaften wieder belebt wurden. Wichtiger ist aber, dass du wirklich bereit für neue Menschen bist, mit denen du Spaß haben kannst und die für dich da sind.

      Alles Gute für deinen Umzug. Wer weiß, vielleicht kannst du eine Einweihungsfeier machen und lauter Leute einladen, die du noch nicht so gut kennst.

      Du brauchst nicht warten bis jemand auf dich zukommt. Du kannst selbst aktiv werden.

      Und wenn du noch weitere Fragen hast, schreibe gerne wieder.
      Alles Gute und sonnige Grüße –Astrid

      PS: Bitte lass mich wissen, was du von meiner Antwort hältst. Und falls was dabei war, das dir geholfen hat, was war das?
      Danke!

  • Nina sagt:

    Hallo. Schön das es diese Seite gibt.
    Ich bin momentan auch in so einer Situation wo ich nicht weiter weiß.
    Ich melde mich immer bei meinem Kumpel, er ist ab an zu in WhatsApp online, liest meine Nachricht aber antwortet nicht. Ich muss manchmal alles 2-3 mal fragen und dann erst kommt ne Antwort oder auch nicht. Und wenn er mal antwortet gibt er auch keine richtige Antwort auf meine frage(n) , hab ihn mindestens 3x gefragt ob er mit mir auf das Frühlingsfest in Mainz geht, auf die frage bekam ich garkeine Antwort, dann schreibe ich ihm wieso er mir kaum antwortet, sagt er :wieso ich antworte doch immer. Er ist dabei immer nur kurz angebunden und lässt mich dann wieder hängen. Gestern habe ich ihm gesagt das ich traurig bin so wie er zu mir ist und seine Antwort war: Wie denn?
    Habe mich nun zurück gezogen.

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Nina,
      vielen Dank, dass dir die Seite gefällt.
      Ich kann gut verstehen, dass du traurig bist. Es ist schade, wenn man sich fühlt, als würde man dauernd hängen gelassen.

      Ich denke, es ist eine gute Idee, dass du dich zurück gezogen hast. So gibst du ihm Zeit und Raum. Damit kann er sich klar darüber werden, was er wirklich möchte.
      Und du hast die Möglichkeit dir neue Kontakte aufzubauen.

      Manchmal klammern wir uns an jemanden, ohne dass wir es merken. Ob das bei dir der Fall ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber falls das sein könnte, lies doch mal:
      https://lifecatcher.de/anerkennung-finden/

      Er geht zwar zunächst um Anerkennung, aber er passt genauso auf andere innere Bedürfnisse.
      Es macht energetisch einen Unterschied, ob wir jemanden brauchen oder gerne Zeit mit jemandem verbringen. In diese Richtung würde ich meine Aufmerksamkeit lenken.

      Und wenn du noch weitere Fragen hast, schreibe gerne wieder.
      Alles Gute und sonnige Grüße –Astrid

      PS: Bitte lass mich wissen, was du von meiner Antwort hältst. Und falls was dabei war, das dir geholfen hat, was war das?
      Danke!

  • Alicia sagt:

    Hallo. Ich/15 gehe mit meiner ‚Freundin‘ in die Klasse . Manchmal ignoriert sie mich einfach ohne dass ich weiß warum. Oder zum Beispiel wenn ich eine Hausübung habe und sie diese nicht hat dann ist sie immer angepisst und sagt ich wäre falsch . Oder wenn ich eine bessere Note wie sie habe …. manchmal wenn ich sie etwas frage , redet sie mich immer mit einem nicht angemessenen Ton mit mir und ich weiß nie wie ich mich da verhalten soll. Meistens ignoriere ich es ich bin also immer nett zu ihr und versuche ruhig zu bleiben. Oder bein chatten… ICH schreibe sie immer an wies ihr geht undso aber mach ich es einmal nicht schreibt sie gleich hast mich eh veegessen oder so…?

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Alicia,
      scheinbar liegt deiner Freundin doch noch was an dir. Sonst würde sie sich nicht beschweren, wenn du dich nicht meldest.

      Wenn ihr euch gerade mal gut versteht, könntest du ansprechen, wie es dir geht und wie du ihr Verhalten empfindest. Bitte ohne Vorwürfe, sonst denkt sie, sie muss sich verteidigen.
      Womöglich ist genau dein „nett sein“ das, was sie so reizt. Das kann so rüber kommen, als ob du nicht ehrlich zu ihr wärst.

      Es gibt Phasen, in denen sich ganz viel verändert. Dich interessieren andere Dinge, du entwickelst dich weiter, du triffst andere Leute. Du veränderst dich.
      Und manchmal bedeutet das, dass die Freundschaft so nicht mehr passt.

      Es kann sein, dass jemand verwirrt ist und selbst nicht weiß, was sie will. Veränderungen können unangenehm sein. Manche Menschen reagieren sich dann an anderen ab. Ob das bei euch so ist, kann ich nicht sagen. Doch ein offenes, ehrliches Gespräch kann Klarheit bringen.

      Ich wünsche dir alles Gute!
      Sonnige Grüße -Astrid

  • Petra sagt:

    Hallo Astrid ,
    ich bin enttäuscht und wütend .Ich war immer für alle da . Meine Schwester wirft mir vor das ich ja mehr Zeit hätte und das ich ja ein schönes Leben hätte. Und deswegen müsste ich bei ihr anrufen, weil sie müsste ja arbeiten. Ich rief einmal die Woche an. Nach dem Vorwurf rief ich nicht mehr an .Das ist schon 3 Jahre her . Meine Freundin bevormundet mich und macht blöde Kommentare. Ich bin jede Woche bei ihr vorbei gegangen . Irgendwann hab ich aufgehört da hin zu gehen. Dann heißt es : ist irgendetwas los mit Dir . Ich hab ihr gesagt das ich es nicht gut finde das ich mich immer melden muss . Von ihr könnte ja auch mal was kommen. Ich hab zwei mal mit ihr versucht zu sprechen. Sie sagt zu mir , ja ich weiß ja nicht wann du arbeiten bist . Ich ging 2 mal die Woche arbeiten! Und meine Handynummer wäre ihr auch verloren gegangen usw. Sie fand immer eine andere Ausrede. Ich bin ein Mensch der Zuhören kann und versuch für meine Freunde da zu sein . Wenn ich mich nicht melde kommt von den anderen Garnichts . So läuft es mein ganzes Leben schon. Und jetzt hab ich keine Lust mehr den Menschen hinterher zu laufen .Ich frag mich was ich falsch mache , liegt es an mir ????? Ich hoffe Du kannst mir etwas helfen.
    Liebe Grüße Petra

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Petra,
      ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht und wütend bist.
      Du warst immer für alle da und hast jetzt das Gefühl, dass du alleine bist.
      So wie dir geht es vielen – zu vielen.

      Liegt es an dir? Machst du was falsch?
      Was würdest du sagen?
      Ich habe den Eindruck, dass du denkst, du hast einen Anteil daran.

      Manchmal erziehen wir die Menschen in unserer Umgebung auf eine Weise, die wir gar nicht wollen.
      Wir bemühen uns (vielleicht verzweifelt) um ihre Aufmerksamkeit. Das führt dazu, dass wir sie daran gewöhnen. Sie kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, dass sie auch einen Anteil am Gelingen einer Beziehung/Freundschaft haben.
      Das ist ein schleichender Prozess. Und er geht so lange, bis man nicht mehr will oder kann.

      Je mehr wir uns etwas wünschen, desto verzweifelter versuchen wir es zu bekommen. Manche Menschen nutzen das aus.
      Das muss gar nicht böse gemeint sein. Es ist einfach bequem, wenn man passiv bleiben kann.

      Ob das bei dir der Fall war, weiß ich nicht.

      Die Frage ist, was du jetzt tun kannst.
      Vielleicht wird es Zeit, dir andere Freunde zu suchen und einen Neuanfang zu wagen.
      Zu dem Gefühl von Verzweiflung habe ich einen Artikel geschrieben:
      https://lifecatcher.de/anerkennung-finden/
      Er geht zwar zunächst um Anerkennung, aber er passt genauso auf andere innere Bedürfnisse.

      Es macht energetisch einen Unterschied, ob wir jemanden brauchen oder gerne Zeit mit jemandem verbringen. In diese Richtung würde ich meine Aufmerksamkeit lenken.

      Und wenn du noch weitere Fragen hast, schreibe gerne wieder.

      Alles Gute und sonnige Grüße –Astrid

      PS: Bitte lass mich wissen, was du von meiner Antwort hältst. Und falls was dabei war, das dir geholfen hat, was war das?
      Danke!

    • Petra sagt:

      Hallo Astrid ,
      vielen Dank für deine Antwort. Es hat mir sehr gut getan und ich weiss jetzt wie ich damit umzugehen habe. Ich selber fühle mich jetzt besser und hab auch an mir gearbeitet. Vielen vielen Dank
      Liebe grüsse Petra

  • marvin sagt:

    Moin, der von oben genannte Artikel kann ich nur verjahen.
    Seit dem ich beim Bund bin,hat sich mein Freundeskreis um 180 grad gewendet. Da ich seit Jahren in der BRD und im Ausland unterwegs bin,ergibt sich die Zeit nicht mehr,sich mit Freunden zu treffen.
    Was auch belastend ist,wieso sollte die eigene Initiative von sich aus gehn,von meinen Freunden könnten sich ja ebenfalls melden,aber was sage ich da,das wäre ja zu viel verlangt. Eines Tages wo ich wieder in der Heimat kam,war zwischen durch mal im auslandeinsatz…gab es mal ein Treffen,wo wir uns alle mann uns austauschten..
    Und da kam es,diese komische Sache,diese Abstinenz,wir hatten uns nix mehr sagen. Mir wurde mal vorgeworfen das ich ein ganz anderer Mensch geworden bin,seit dem ich beim Bund bin
    Meine Freunde konnten nichts mit mir anfangen,da ich laut ihrer Aussage ein anderer Mensch geworden,bevor ich beim Bund gegangen bin.
    Auf jeden Fall,bei dem treffen war es schon eine frostige Begrüßung,sie sagten mir mal,früher warst du normal,nett zuvorkommend…
    Durch die Zeit bei der Bundeswehr und den Einsätzen verändert man sich,man ist nicht mehr der,der man mal war. In den Einsätzen habe ich vieles durchgemacht,und das prägt einem.
    Das kuriose ist,wo ich mich mit meinen Freunden wieder getroffen habe, haben die mir Vorwürfe gemacht,das ich nie erreichbar bin…
    Wo ich dann gesagt habe,es gibt whatsapp wo man sich anschreiben kann,anscheinend ist das wohl zu viel Arbeit.
    Daraufhin kam keine Reaktion mehr.
    Meine Freunde kamen auf meine Art und Weise nicht klar,die mir beim Bund angeeignet habe,sie sagten mir dauerhaft,ich sei anders geworden,gefühlskalt emotionslos,düster …
    Nicht mehr lebensfroh,wie vor dem Bund.
    Sie können nicht mit mir befreundet,da es unserer Freundschaft nur schaden kann,wegen meines Charakterszuges.
    Wie dem auch sei,habe ich denen meinen Sachstand vermittelt,was ich von der Sache halte,und das passte denen nicht,ich würde denen nicht mehr in ihrem Freundeskreis passen,da ich anders bin,das würde uns nur schaden…
    Somit gingen unsere Wege auseinander.
    Macht das so einen Unterschied,was man privat oder beruflich so treibt
    Wie siehst du das ?
    Haben die Recht,oder habe ich mich verändert,das ich es aus einem anderen Blickwinkel betrachte

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Marvin,
      danke für deine offenen Worte.

      Zunächst mal, sicher würden wir uns alle wünschen, dass es keine Einsätze der Bundeswehr geben müsste. Vielleicht sogar, dass nirgendwo Militär wäre.
      Aber ich weiß, was unsere Leute leisten, wofür sie stehen. Und daher möchte ich mich bei dir für deine Bereitschaft herzlich bedanken.

      Ich war nie in einer Kriegsregion oder an einem wirklich gefährlichen Ort. Ich kann mir nur vorstellen, wie es sein muss.
      Und ich denke, diese Erlebnisse verändern einen. Ja, außergewöhnliche Ereignisse hinterlassen ihre Spuren.

      Wird man daher ein anderer Mensch? In gewisser Weise schon.

      Es ist für uns alle einfacher, bei anderen die „Schuld“ zu suchen, als objektiv eine Situation zu betrachten. Sicher stimmt es, dass du nicht am Samstag mit auf Tour gehen kannst, wenn du im Ausland bist. Vielleicht können deine Freunde nicht mehr einfach bei dir vorbei kommen, dich spontan treffen oder jederzeit anrufen.

      Es stimmt aber auch, dass es Skype, WhatsApp und andere Chats gibt.
      Ich mag den Spruch: „Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Ausreden.“

      Als ich deinen Kommentar ein zweites Mal gelesen habe, kam mir die Frage: „Was dachten deine Freunde, als du zum Bund gegangen bist?“

      Das Militär in Deutschland hat keinen besonders guten Ruf. Ob zu Recht oder Unrecht, spielt hier keine Rolle. Aber viele möchten mit dem ganzen Thema am liebsten nichts zu tun haben. Es könnte daher sein, dass deine Freunde gar nicht mehr dich sehen, sondern nur noch jemanden, der beim Bund ist. Ein vorgefasstes Bild.

      Der Vergleich ist jetzt vielleicht nicht ganz ideal, aber viele denken bei Rosen sofort an rot. Dabei gibt es auch rosa, gelbe, weiße, orange, blaue… Rosen.
      So könnten deine Freunde bei Soldaten eine vorgefasste Meinung haben und bei dir nur nach den Dingen suchen, die diese Meinung bestätigen.

      Ob und wie sehr du dich verändert hast, kann ich natürlich nicht sagen. Es würde mich aber nicht wundern, wenn sich deine Einstellung zu einigen Dingen verändert hat.

      Wenn du das gerne für dich herausfinden möchtest, frage Menschen, denen du vertraust.
      Es werden jetzt nicht diese Freunde sein. Vielleicht hast du Familienmitglieder, Lehrer, Gemeindemitglieder oder andere Bekannte. Und vielleicht kannst du sie in einem vertraulichen Gespräch bitten, dir ehrlich ihre Meinung zu sagen, ob und wie du dich verändert hast.

      Falls du dich darauf einlässt, versuche bitte zunächst nur zuzuhören. Wir neigen manchmal dazu, uns sofort zu verteidigen, wenn wir was hören, was uns nicht ganz passt. Doch das brauchst du gar nicht. Du möchtest ja wissen, wie du heute auf andere wirkst.

      Deine Frage war, ob uns das verändert, was wir privat oder beruflich tun. Ich denke, dass uns jede Erfahrung verändern kann.

      Menschen, die unglücklich im Job sind und keinen Ausgleich dazu schaffen, werden auch privat nicht super happy sein.
      Menschen, die für die Sicherheit auf Baustellen achten, reagieren sensibel, wenn Kabel gefährlich rumliegen.
      Menschen, die Werbefotos erstellen, haben einen anderen Blick für Kompositionen.

      Es bleibt nicht aus, dass wir Dinge so sehen, wie wir uns darauf trainieren. Und Erlebnisse verändern ebenfalls die Sichtweise, unsere Einstellung und unsere Gedanken.
      Und manchmal reagieren wir dann anders als andere.

      Ich habe noch eine Idee:
      Vielleicht ist unter deinen Freunden einer dabei, der doch noch gerne mit dir Kontakt hätte. Oft haben Gruppen eine eigene Dynamik. Falls du denkst, dass einer nur genickt hat, aber nicht ganz hinter der Meinung der Gruppe stand – gib ihm noch eine Chance. Alleine, ohne die anderen.

      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage.

      Ich wünsche dir alles Gute.
      Sonnige Grüße –Astrid

      PS: Bitte lass mich wissen, was du von meiner Antwort hältst. Und falls was dabei war, das dir geholfen hat, was war das?
      Danke!

  • Moni sagt:

    Hallo,

    Schön, dass auch solche Themen angesprochen werden : )
    Ich habe 3 tolle Freundinnen, 2 davon kenne ich schon seit meiner Kindheit.
    Mein Problem sind „neue“ Freundschaften. In hatte 3 neue Freundinnen (in Abständen) kennengelernt (alle in unserem kleinen Ort). Es hielt nie länger als 1 Jahr. Ich gehe schnell auf Abstand (schwierige Kindheit mit viel Aggressionen und Angst, durch narzisstischen Vater),
    Letzte Woche war eine dieser „Freundinnen“ mit ihrem Sohn bei mir. Unsere Jungs stritten und ihr Sohn ist auf meinen losgegangen unf wollte ihn aus SEINEM EIGENEN Zimmer schmeissen etc. Gestern schrieb sie, ob mein Sohn noch beleidigt wäre, denn ihr Sohn ist ja schon längst wieder drüber weg…und hat versucht alles anders darzustellen! Ich habe erstmal ganz neutral reagiert, weil Kinder sich einfach manchmal streiten, obwohl ich es schon ziemlich heftig fand…
    Warum reagieren Menschen nur so? Ich würde so etwas auch niemals schreiben.
    Nach solchen Situationen fühle ich mich schlecht und schuldig, wie ein Versager :(
    Ich verstehe es einfach nicht …
    Liebe Grüsse

    Moni

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Moni,
      ich kann dich gut verstehen. Manchmal bleibt einem einfach der Mund offen stehen und man findet keine Worte.
      Es gibt Leute, die sind in ihrer Welt gefangen und die werden nie anerkennen, dass da was seltsam war. Andere versuchen so, das eigene schlechte Gefühl zu überspielen.
      Wenn es dich nach ein paar Tagen noch immer beschäftigt, kannst du es mal direkt ansprechen. Am besten, wenn die Stimmung entspannt ist. Es ist dabei hilfreich, wenn du erzählst, wie es dir geht, was die Situation mit dir gemacht hat. Ich würde versuchen, Vorwürfe zu vermeiden. Und dich nicht zu verteidigen. Nur berichten.

      Die wichtigere Frage ist, warum du dich als Versager fühlst. Was für Vorwürfe machst du dir?
      Das ist in diesem Fall das spannendere Thema, an dem du auch was ändern kannst.
      Hier hilft es, wenn du deine Geschichte aufschreibst. Dann überlege, was die harten Fakten sind und was deine Gefühle. Vielleicht unterstreichst du die einzelnen Passagen mit unterschiedlichen Farben.

      Die Fakten können sein wie sie wollen. Es sind unsere Reaktionen und Gefühle, die eine Situation unangenehm macht.
      Das Verhalten deiner Bekannten kannst du nicht ändern, aber dein Gefühl dazu.

      Bitte verstehe mich richtig. Du hast jedes Recht wütend zu sein. Aber weil jemand anderes sich falsch verhält, brauchst du dich nicht als Versager fühlen.
      Alles Gute! -Astrid

  • Huxley sagt:

    Hallo Astrid,

    Interessante Beiträge! Momentan könnte ich ein Lied von Avril Lavigne „Complicated“ singen.. Mir gehts auch ab & zu so wie in den geschilderten Beiträgen. Aber zur Zeit (Zustand schon länger anhaltend) ists so, dass mich die Art & Weise und Charakter von Bruder meines Freundes & dessen Anhang (bald mein Schwager) nervt/ Energie raubt … die beiden sind manchmal nicht so rücksichtsvoll, wollen immer bewundert werden etc. Für mich eher anstrengend und negativ besetzt aufgrund des „gezwungenen Verhältnisses“. Melden sich meist nur, wenn sie was brauchen oder „auszufragen“/Neugier etc. Evtl. narzisstische Züge? Hm k. A. Ich halte den Kontakt sehr begrenzt aufgrund Genanntem. Was mein Freund macht, ist ja sein Bruder -halte ich mich möglichst heraus. Bald ziehen sie auch in die Nähe – hoffe aber, dass die dann nicht die ganze Zeit auf der Matte stehen…

    Wie sollte ich damit umgehen?

    Danke.

    Grüße,
    Huxley

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Huxley,
      das ist wirklich „complicated“. Ich kann deine Unsicherheit super gut nachvollziehen.

      Mir selbst ging es mal ähnlich, dass ich mit der Familie meines Partners nur schwer klar gekommen bin. Ich wollte immer großzügig sein und jedem seine Freiheit lassen.
      Doch das Problem war, dass meine Freiheit und mein Wohlbefinden nicht berücksichtigt wurden. Heimlich hatte ich mir gewünscht, dass sich mein Partner hinter oder noch besser vor mich stellt. Auf der anderen Seite wollte ich nicht, dass ich zwischen ihm und seiner Familie stehe.
      (Ich habe es nicht gelöst und das war mit ein Grund für die spätere Trennung.)

      Mein Tipp: Sprich auf jeden Fall mit deinem Freund darüber. Sage ihm, wie du dich fühlst. Erkläre ihm, wie du damit umgehen willst, sobald deine Strategie steht.
      Er ist ja nicht doof. Selbst wenn du nichts sagst, bekommt er mit, was los ist.

      Es geht nicht darum, dass er sich entscheiden soll. Es geht darum, dass er dich dabei unterstützt, wenn du dich vor Energieräubern schützt. Er darf verstehen, warum du dich so verhältst.

      Und was deinen Fast-Schwager betrifft:
      Du musst nicht immer dabei sein, wenn er zu Besuch kommt. Es ist dein Leben und deine Zeit. Du kannst frei entscheiden wie du sie verbringst.
      Das entspricht vielleicht nicht der gängigen Knigge-Regel. Ich frage dann gerne, möchtest du nett oder glücklich sein?
      Ist es dir wichtig, was jemand über dich denkt, mit dem du nichts zu tun haben möchtest?

      Daher ist es gut, wenn dein Freund dich versteht. Er muss dich nicht verteidigen, aber es wäre gut, wenn er dein Verhalten akzeptiert. (Den anderen so sein zu lassen, wie er ist. Tolle Basis für jede Beziehung ;-) )

      Ich wünsche dir alles Gute für deine Partnerschaft. Und falls du noch weitere Fragen hast oder was näher erklärt haben möchtest, melde dich gerne wieder!
      Sonnige Grüße -Astrid

  • Van sagt:

    Hallo
    Hatte mal eine Freundin,waren fast wie Schwestern,trotz das wir uns nur ca 6Monate kannten.Warum ging dieser Kontakt Kaputt.Diese Person wollte über mich und in meiner Wohnung über mich bestimmen..wenn sie was forderte habe ich zufolgen,wenn ich das nicht mache ist sie Sauer und ich bin die Böse.Auslöser war sie wollte bei mir Übernachten,hab nur eine kleine Wohnung…wenn Mädelz so Übernachtungen ist es ja normal Qutaschen Tv und so ,es war Samstag sie kamm so um 20uhr mit Schlafanzug aus dem Badezimmer und sagte sie möchte jetzt penn.Ich musste mich in meiner Wohnung rechtfertigen das ich um 20uhr penn geh zu früh finde,Das Akzeptierte sie nur kurz.Sagte dann ich sei kommisch,sie hätte ja ein Recht sich hinzulegen….kenne aber Wohnungsbeherbungsgesetz für Freunde nicht das ein Recht drauf gibt.Sie zog sich wieder an und verliess wütend meine Wohnung und stellte mich als Böse da.Beleidigte mich per Whatsapp Spach Nachricht.Wo sie von zu Hause aus um 22uhr noch drann hocke ,von wegen müde.Reines macht getue.Als sie das erste mal bei mir übernachte lag sie auf der Schlaf Couch im Wohnzimmer und und sagte mir *ich kann ruhig da bleiben in mein Wohnzimmer sagte ich lass mich nicht aus mein Wohnzimmer schmeißen.Sie vergaß sogar Absichtlich ihren Schlafanzug zuhause auch wenn wir vorher noch bei ihr Zu Hause waren….hörte auch sprüche*Da geh ich aus da übernachte ich den bei dir*Hätte es ihr nicht angeboten,sie hatte mich nie gefragt sie wolte ja ihren Zahnputzbecher und co immer bei mir lassen.Als wütend abzog nahm das Zeug wieder mit.Sie nutze mich aus.Wenn wir Veranstaltungen planten solte alles immer über mich laufen und ambesten mache ich vorkasse.Oder kauften zusammen was für 7euro.Wolte ihr die hälfte wieder geben so 3,50..nein brauche ich nicht wir gehen noch kuchen essen…bbeim Cafe schob sie mir 3euro zu ihre gesammte Rechnung wäre 6-7Euro gewesen meine 4-5 zahlte aber alles zusammen mit ihren 3Euro Gesamt 11Euro.Da fühlte ich mich echt verarscht was auf meine Stimmung drücke und den Tag danach war der Tag wo sie bei mir um 20uhr Penn wolte…und ich ihrewr forderung nicht nach kamm.Sie hätte am Tag früh arbeiten müssen dann zu Hause bis 22uhr online und bei mir früh pennen wollen.Sagte ihr auch wenn ich so so müde bin bleibe ich mit hintern Daheim…ja deren Arbeitstelle ist bei mir näher.Für mich war es reines Macht gehabe..von ihr.Oder sie erzählte mir 2tage vorher von ein KOnzert ich könnte mit gehen ihr ging sicher nicht um das Konzert mit mir war eh nicht meine Richtung sondern das ich Teile des Zug Tickets zahle.Sonst würde man ja ehr sagen sahen und mindest 3mal in der Woche.Sie forderte öfters sachen von mir wenn ich das nicht tat war sie sauer..auch wenn sie über meine Sachen Bestimmen wolte.

    Wie soll man solche Menschen noch ernst nehmmen?Oder damit umgehen..bin schon ein offene,freundliche,hilfbereite Person..habe das Gefühl Narzissten sich von Empathischen Menschen angezogen fühlen.Bin Introvertiet.

  • Lena sagt:

    Hallo,
    Mein Problem ist folgendes: meine ehemals beste Freundin (durch Umzug hat sich das leider geändert) meldet sich kaum bei mir und wenn ich dann mal in meiner Heimat bin hab ich immer das Gefühl sie ignoriert mich und ist angespannt (wenn wir mit gemeinsamen Freunden(übrigens ihre neuen engsten Freunden) unterwegs sind).
    Wenn dann doch mal ein treffen zu zweit klappt ist sie wie früher und wir verstehen uns super.
    Ich weiß echt nicht wie ich das einordnen soll? Es belastet mich total und ich würd gern damit abschließen bzw. Umgehen, weil sie mir eigentlich sehr wichtig ist. Aber anscheinend bin ich ihr wohl nicht mehr so wichtig…ich hab allerdings die Vermutung, dass, da sie sehr beliebt ist, es halt einfach nicht nötig hat sich um eine Freundschaft zu bemühen.
    Aber ganz kündigen will ich die Freundschaft auch nicht, nur bin ich jedes mal frustriert.

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Hallo Lena,

      danke für deine Frage.

      Ich kann gut verstehen, dass dich die Situation frustriert. Da freust du dich auf einen vertrauten Menschen – und dann lässt sie dich so abblitzen. Das wirkt schon gemein.

      Jetzt kann es 1000 Gründe für ihr Verhalten geben: Wut, weil du weggezogen bist. Scham, weil sie sich so gut mit deinen gemeinsamen Freunden versteht – auch ohne dich. Unsicherheit, weil sich was verändert hat. Das sind nur ein paar Ideen.

      Wirklich wissen, kannst du es nur, wenn ihr ein ehrliches Gespräch führt. Falls sie dazu bereit ist.

      Doch was kannst du auch ohne sie tun?

      Ganz oft stecken wir selbst in einem Gefühls-Chaos. Da mal genau hinzuschauen ist super hilfreich – auch für ein gemeinsames Gespräch.
      Was empfindest du wirklich, wenn du ganz ehrlich zu dir bist? Bist du vielleicht selbst unsicher, eifersüchtig, gekränkt? Fühlst du dich einsam, zurückgesetzt, ignoriert?

      Du bringst zu euren Treffen alle deine Gefühle mit. Vermutlich reagierst du unbewusst entsprechend. Auch wenn du es nicht möchtest, ein Großteil der Kommunikation erfolgt ohne Worte und wird durch unsere Gefühle gesteuert.

      Mein Tipp:
      Schreibe dir alle deine Gefühle auf – ohne Bewertung und Kritik. Lass sie einfach da sein. Für eine kurze Zeit erlaube dir zu schimpfen, zu jammern und zu klagen. Am besten schriftlich.
      (Ich verbrenne solche Blätter anschließend. Geht ja niemanden was an und ist nur für die Seelen-Hygiene gedacht.)
      Du darfst dich auch bemitleiden. Schließlich ist es nicht einfach wegzuziehen und neu zu beginnen. Und wer sonst bringt Verständnis für dich auf?

      Wenn du deine eigenen Gefühle klar hast, dann denke nochmal dran, was du an deiner Freundin so mochtest.
      Siehst du das noch? Dann freu dich über das, was vielleicht noch da ist. Als schöne Erinnerung oder vielleicht sogar als Neubeginn.

      Veränderungen brauchen Zeit und Geduld. Und das gilt für euch beide.
      Alles Gute -Astrid

  • Sylvi sagt:

    Liebe Astrid,
    erst einmal ganz lieben Dank für die tollen Zeilen, die mich dann auch dazu bewegt haben etwas von mir zu verfassen.
    Mein Problem ist, dass ich mich schon oft mit Menschen umgeben habe, die mir nicht gut tun. Früher war es der Grund, da ich der Meinung war, man MÜSSTE doch Freunde haben.
    Heute … Ich kann es nicht beantworten…
    Ich habe zwei Freundinnen, von denen ich eine absolut nicht mehr als solches sehen kann und trotzdem bleibe und investiere ich. Unsere ganze Beziehung zueinander (wir arbeiten auch noch im gleichen Laden) verläuft schon sehr lange sehr einseitig. Ich bin die Zuhörerin, der Spaßvogel, die die für alles eine Lösung weiß, diejenige die selten böse ist… Ja bei der man sich eben alles leisten kann. Ich muss dazu sagen, für mich sind diese Dinge in einer Freundschaft selbstverständlich, ich tu sie gerne, aber ich erwarte auch einen gewissen Ausgleich. Ich möchte nichts aufrechnen, natürlich geht es hierbei auch darum, wer gerade was braucht, wie es einem geht, jedoch bei uns beiden kommt alles immer von mir. Von ihr dagegen kaum noch Verständnis, kaum Mitgefühl, wichtige Dinge werden vergessen oder runtergespielt, sehr oft bekomme ich unbegründet Vorwürfe zu hören, ihr eigenes Leben und ihr Denken ist das maßgebliche, selbst in schwierigen Phasen wie meine Trennung vom damaligen Partner, Verlust durch Tod, oder die damalige schwierige Zeit ein eigenes Kind zu bekommen … sie war mehr mit sich beschäftigt und nicht für mich da. Alles wurde runtergespielt, es gab keine Unterstützung, geschweige denn Besuche. Sie hat ihre eigenen Sorgen, Ängste und Probleme, in denen sie steckt und zwar schon sehr lange, ich bin da so gut ich kann, biete meine Hilfe an, dränge sie aber nicht mutwillig auf sondern lasse ihr den Raum selbst zu entscheiden, aber auch da kommt oft nicht viel zurück. Was am Ende bleibt ist, dass sie es dann auch noch so darstellt, als sei ich nicht richtig für sie da, ich wolle nie mit ihr was unternehmen und ich hätte ja selbst so viel um die Ohren. Die Tatsachen werden komplett verdreht, ich empfinde es so, dass sie nichts richtig einschätzen kann bzw. sich überhaupt richtig wahrnimmt und ich fühle mich auch noch verletzt und ungerecht behandelt. Wenn ich Sorgen habe, bin ich die Zicke die keinen Spaß haben kann. Selbst ein offenes Gespräch bei ihr zu Hause unter vier Augen führte uns nicht weiter. (Sonst sagt ihr auch niemand mal, wenn sie schräg drauf ist, denn sie behandelt auch andere oft „seltsam“). Sie machte mir nur Vorwürfe, stritt Ihr Verhalten ab, ich sei zu empfindlich und alles endete sogar erst einmal darin, dass Sie Zeit bräuchte, ich hätte jetzt dadurch eine tiefe Wunde bei Ihr hinterlassen. (Ich verstand die Welt nicht mehr, aber ich ließ es geschehen und ICH fühlte mich auch noch schlecht und schuldig).
    Wieso kann ich nicht loslassen? Wieso setze ich mich dieser Beziehung weiterhin aus, leide darunter und lasse mich und mein Leben so sehr beiinflussen… Und genau deshalb schreibe ich hier, weil ich mich selbst nicht verstehe und nicht einfach loslassen kann. Ich möchte ausbrechen, aber fühle mich wie gelähmt!
    Vielen Dank fürs Lesen und dass es diese Seite gibt!
    Sylvie

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Liebe Sylvie,

      herzlichen Dank für dein Vertrauen. Ich freue mich, dass dir die Seite gefällt und ich würde mich sehr freuen, wenn du mich weiter empfiehlst.

      Ich kann gut nachvollziehen, wie schwierig die Situation für dich ist. Ich glaube, das lässt keinen Menschen kalt, der nur etwas empathisch ist. Für mich klingt es so, als ob deine Freundin ziemlich oft, deine Grenzen überschreitet. Dabei ist die Frage, wo deine Grenzen ganz genau sind.

      Manchmal sind wir damit etwas beliebig und haben für uns selbst keine klaren Spielregeln festgelegt. Was darf wer mit uns machen und wo sagen wir „Stopp“. Wenn das klar ist, können wir das auch laut sagen.

      Kannst du klare, neue Spielregeln aufstellen und darauf achten, dass sie eingehalten werden? Kannst du auch mal „nein“ sagen? Was ist das Schlimmste, was dir passiert, wenn die „Freundschaft“ gar nicht mehr besteht? Was für Auswirkungen hat es für dich persönlich und auch beruflich?
      Das sind die Fragen, die ich mir an deiner Stelle erstmal stellen würde.

      Lass bitte nicht zu, dass du schlecht behandelt wirst. Das wäre sehr schade! Vielleicht hast du ein Vorbild oder eine mutige Kinderfigur, die dir in schwierigen Situationen hilft. Was würde zum Beispiel Pippi Langstrumpf sagen oder machen? Was davon kannst du tun?
      Es geht darum, das bisherige Verhaltensmuster zu durchbrechen und eine neue, bessere Strategie zu entwickeln. Mit Vorbildern kann es leichter gehen. https://lifecatcher.de/zeit-fuer-die-superheldin/

      Ich wünsche dir ganz viel Mut und Kraft, die Situation für dich zu einer guten Lösung zu bringen. Ich bin sicher, dass dir das gut gelingen wird.

      Sonnige Grüße -Astrid

      PS: Hier 2 Artikel-Tipps zum Nein: https://lifecatcher.de/nein-danke/ und https://lifecatcher.de/spaeter-statt-nein-sagen/

  • Eva sagt:

    Hallo liebe Astrid,
    Danke für diese tollen Worte.
    Ich bin ein Mensch, der auch immer viel (manchmal zu viel) Erwartungen in Freundschaften rein steckt. Ich bin beruflich bedingt schon sehr oft umgezogen, so das es schwer ist, Freundschaften aufrecht zu erhalten.
    Da wo ich jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Kindern wohne, möchten wir bleiben. Kontakte knüpfen tue ich recht schnell, aber meist sind sie nur oberflächlicher Natur. Dabei hätte ich gerne tiefgründigere Freundschaften um mich rum. Ich bin jemand, den es schnell wurmt, wenn sich Freunde nicht melden. Ich vermute das liegt an meiner Kindheit und an meinen Eltern, die mir nie das Bedürfnis gegeben haben, wichtig zu sein… Jetzt wo ich erwachsen bin, habe ich oft Probleme mit verlustängsten und auch fehlendem Vertrauen. Ich bin immer mißtrauisch ob es denn die Leute auch ernst meinen.
    Nun zu meinen Freunden: die eine wohnt hier in der Stadt, und Sie ist die Frau des besten Freundes meines Mannes. Der Sohn ist gleich alt wie unsere Tochter. Wir waren schon was essen, oder haben uns so getroffen auf einen Kaffee, oder mal bei ihr zu Hause. Wenn wir uns sehen, ist alles prima, wir quatschen und lästern (über unsere Schwiegermütter z.b.). Als sie krank war hab ich auch einen Krankenbesuch gemacht. Meist bin ich diejenige die vorschlägt was zu unternehmen. Wenn ich sie anrufe, ruft sie nie zurück. Auf whats App Nachrichten hat sie auch schon oft nicht geantwortet, und wenn sie es doch tut, ist sie kurz angebunden. Meinen Geburtstag vergisst sie jedes Jahr. Ich hab einfach das Gefühl, so ne richtige Freundschaft ist das nicht… Heute hab ich mich eigentlich dazu entschlossen, diese Verbindung einschlafen zu lassen…
    Die zweite Freundin wohnt etwa 160 km entfernt, also eine gute Autostunde entfernt. Wir sind ja erst letztes Jahr hergezogen. Vorher waren es 600 km Distanz. Jetzt kann man also schnell mal hin fahren. Ich kenne sie schon 13 Jahre, und sie war auch meine Trauzeugin. Sie ist ein anstrengendes Persönchen, braucht immer viel Bestätigung. Sie hat keine Kinder, ich habe zwei kleine Kids. Sie ist die Patentante meiner Mäuse, und da fängt das Dilemma schon an. Ich habe einfach das Gefühl sie definiert unsere Freundschaft nur noch über die Kinder, denn die liebt sie abgöttisch, und sie kauft teure Geschenke. Aber melden tut sie sich selten, und wenn dann will sie immer gleich die Kinder sprechen. Es gab schon oft Dinge, die mich total geärgert haben, zum Beispiel bin ich mal dahinter gekommen, das sie mich belogen hat. Ich habe sie drauf angesprochen doch sie streitet es bis heute ab. Sie schickt mir ein Geburtstagspaket und ruft gleich den nächsten Tag an, und sagt zu mir, sie wundert sich das ich noch gar nix zu ihrem Geschenk gesagt habe. Ich hab immer das Gefühl, ich müsste ihr ewig dankbar sein. Da die Kinder sie sehr lieben, und sie eben auch schon so viel für mich getan hat, hab ich ein schlechtes Gewissen, den Kontakt einfach einschlafen zu lassen, aber im Moment habe ich selber so viel um die Ohren (Job verloren, kranke Schwiegermutter etc) das ich einfach auf sie keine Lust habe, ist mir wirklich zu anstrengend im Moment… Ist das legitim? Bin ich ihr zu was verpflichtet? Sorry für den langen Text :-)))

    • Astrid von Weittenhiller sagt:

      Liebe Eva,
      vielen Dank für deine ausführliche Schilderung. Ich freue mich, wenn meine Texte hilfreich sind. Und lange Antworten sind super!

      1. Zuerst du.

      Bist du schon einmal geflogen? Bei den Sicherheitshinweisen gibt es einen tollen Satz, den ich gerne für mein Leben anwende. Im Falle eines Sauerstoffverlustes soll zuerst ich mir das Gerät nehmen. Dann erst sind Kinder, ältere Menschen, Hilfsbedürftige und der ganze Rest dran.

      Das wirkt ungewohnt und egoistisch. Zuerst ich, dann der Rest der Welt.
      Aber wirklich, wie soll ich jemandem helfen, wenn es mir selbst nicht gut geht?

      Ich habe für mich klare Regeln aufgestellt, wer in welcher Reihenfolge meine Kraft bekommt. Das kann sich leicht verändern, aber im Prinzip ist es klar. Zuerst ich, dann meine Familie, dann meine Freunde, dann Bekannte und der Rest.

      2. Wer hat das Problem?

      Auf jeden Fall ist es Energieverschwendung, sich mit Menschen zu umgeben, die einem nicht gut tun. Nimm zum Beispiel deine Freundin, wenn sie dir was schickt und direkt am nächsten Tag anruft. Frage dich, wer das Problem hat. Sie oder du?

      Wenn deine Freundin nur noch Patentante sein möchte – und das gut für deine Kinder ist – definiere eure Beziehung um.

      Wir sind oft zu gut erzogen. Keiner kann dir wirklich ein schlechtes Gewissen machen. Das tun wir schon selbst. Entscheide dich dagegen. Das kostet am Anfang etwas Übung. Aber es hilft dir, gelassen zu bleiben.

      3. Platz für Neues.

      Ich weiß, wie schwierig es ist, neue Freunde zu finden. Besonders, wenn man wie du und ich oft umgezogen ist. Und es tut weh, sich von einer schönen gemeinsamen Vergangenheit zu verabschieden.

      Einen Gedanken möchte ich dir noch gerne mitgeben, der mir oft geholfen hat. Sobald ich in meinem Leben Platz für Neues geschaffen und dem Alten bewusst den Rücken gekehrt habe, kam etwas Neues. Früher habe ich den Spruch gehasst:

      „Wann immer sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere.“

      Heute weiß ich, dass es stimmt. Und ich lerne, immer wieder darauf zu vertrauen.

      Es ist wie beim Aufräumen. Wenn du ein neues Bild an der Wand haben möchtest, dann hängst du es auch nicht über die vorhandenen, oder? Dafür brauchen wir Platz.

      Ich wünsche dir viel Mut und Kraft für deine neuen Freundschaften.
      Sonnige Grüße -Astrid

  • Claudia sagt:

    Hallo Astrid,
    seit sehr langer Zeit hat mich das Thema halten von langjährigen Freundschaften beschäftigt. Habe selbst im Laufe von mehreren Jahren 2 enge Freundschaften aus der Ehezeit (vor10 Jahren Trennung von meinem Mann) einschlafen lassen da besonders ein Freundespaar loyaler Weise uns immer beide eingeladen haben. Da ich keinen Kontakt bei Feierlichkeiten zu meinem geschiedenen Mann haben wollte und möchte, smalltalken oä anstrengend fand/finde hab ich anfangs teilgenommen an Geburtstagen etc mich aber nicht wohlgefühlt das aber nicht mitgeteilt. So habe ich in die Freundschaft kaum noch etwas gegeben und beim letzten zufälligen Treffen mit dem Freund (Mann der Freundin) sagte er : K.hat gesagt Claudia meldet sich nicht.
    Wir haben uns dann noch über unsere Kinder unterhalten und ich hab mich kurz erklärt das ich mein eigenes Leben leben möchte. Beim verabschieden meinte er :Meld dich doch mal wieder und wir haben uns gedrückt. Jedenfalls blieb bis heute bei mir ein schlechtes Gewissen denn es ist klar ich hab den Kontakt einschlafen lassen. Wenn ich in mich reinhorche kommt das ich an der Situation nichts ändere und mich einfach mal so melde o zum gemeinsamen Unternehmen etwas vorschlagen möchte. Aber ich habe ein schlechtes Gewissen! So ein gleichzeitig Kopf und Bauchgefühl. Mein früherer Ehemann hat noch Kontakt zu den Freunden und fand diese Treffen dort nie problematisch. Was meinen Sie wie kann ich an meinem unguten Gefühl etwas ändern?

    Danke für den gedanklichen Austausch!
    Herzlichst Claudia

    • Lifecatcher sagt:

      Liebe Claudia,

      ich kann gut nachvollziehen, dass es eine schwierige Situation für dich ist.
      Wenn ich das mal zusammenfasse, magst du die beiden Freunde von früher recht gerne und du hättest auch nichts gegen einen weiteren Kontakt.
      Allerdings magst du nicht deinen Ex um dich herum haben. Selbst wenn es bei größeren Festen ist.

      Es gibt mehrere ganz unterschiedliche Dinge, die ich gerne mit dir teilen möchte.

      Was ist das für ein Gefühl?

      Finde für dich heraus, was dieses ungute Gefühl ist, dass du nicht so ganz zu greifen bekommst.
      Hast du die Befürchtung, dass deine Freunde deinem Ex von dir erzählen? Fühlst du dich mit deinem Ex nicht auf Augenhöhe oder hast noch keinen Frieden mit der Trennung geschlossen? Hast du dich vielleicht in eine andere Richtung entwickelt und die Freundschaft selbst gibt dir nicht mehr so viel?

      Ich finde, dass schreiben unheimlich viel Klarheit bringt. Wenn du magst, kannst du dir eine gute halbe Stunde Zeit nehmen und einfach aufschreiben, was du denkst – ganz unzensiert und einfach so, wie dir die Wörter in den Sinn kommen. Und wenn du zunächst gar nicht weißt, wie du anfangen sollst, dann schreibst du: „Uff, jetzt sitze ich hier und soll eine halbe Stunde lang schreiben. Und ich weiß gar nicht was. Hmm, es geht um…“

      Eine andere Möglichkeit ist, dir die Frage zu stellen: Soll ich oder soll ich nicht bei der nächsten Einladung hingehen. Dazu habe ich die Ja/Nein-Matrix erstellt, die dir dabei hilft. Du bekommst sie gratis, wenn du dich für den Newsletter anmeldest oder du schreibst mir eine kurze Nachricht (siehe Kontakt).

      Wichtig ist, dass du für dich entscheidest, ob ein Treffen ein Gefühl von „man muss“ oder „ich will“ erzeugt. Das ist die Grundlage. Und bei „man muss“ darfst du lernen, nein zu sagen. Es wird dich kein Donner treffen. Das schlechte Gewissen wird uns anerzogen, um uns als Kind leichter unter Kontrolle zu halten. Als Erwachsene dürfen wir selbst entscheiden, was wir tun wollen – mit allen Konsequenzen.

      Sprich Klartext

      Wenn du für dich weißt, was hinter dem unguten Gefühl steckt, kannst du besser agieren.
      Wenn deine Befürchtungen bedeuten, dass du den alten Freunden nicht mehr vertraust, ist das eine wichtige Erkenntnis.
      Solltest du aber andere Gründe entdecken, würde ich versuchen, etwas Mutiges zu tun. Sprich mit deinen Freunden über deine Gefühle. Erzähle ihnen, warum du dich nicht meldest. Du brauchst dich nicht zu erklären oder zu verteidigen. Darum geht es nicht.
      Aber vielleicht stellt ihr fest, dass ihr euch auch anders treffen könnt und gemeinsam neue Wege findet. Es könnte die Basis für eine neue Form der Freundschaft sein.

      Zumindest wissen sie dann, wie es dir geht. Was sie dann damit machen, ist nicht deine Sache.

      Jeder ist anders

      Ich hatte es schon angedeutet. Auch wenn dein Ex kein Problem mit den Treffen hat, musst du nicht genauso empfinden. Jeder ist anders. Besonders sensible Menschen ziehen sich in solchen Situationen lieber zurück. Vielleicht bist du eher introvertiert, vielleicht hast du andere Erfahrungen gemacht. Es ist völlig in Ordnung, keinen Kontakt zu einer verflossenen Liebe haben zu wollen. Wie gesagt, nur weil jemand anders das mag, musst du es nicht auch mögen.

      Es ist gut, dass du auf dich achtest. Ein Treffen soll Energie bringen bzw. Freude und guter Austausch sein. Nichts, was man „aushalten“ muss.

      Das ist jetzt etwas länger geworden. Ich hoffe, meine Antwort ist hilfreich für dich. Sonst zögere nicht und schreibe wieder!

      Sonnige Grüße -Astrid

    • karina mayer sagt:

      Hallo,mir geht es so:
      Ich habe einfach keine Freunde.Ich bin oft alleine zu Hause und versuche auch was daran zu ändern.
      Leider ist es meistens so, dass ich auf die Leute zugehe und versuche was aus zu machen -mädelsabende,sushi,Einladungen zum Essen,was trinken gehen ect.
      Leider bekomme ich meistens absagen da man angeblich ja so gerne kommen würde aber leider keine zeit hat- da komme ich mir irgendwie angelogen vor.Denn es meldet sich ja dann auch anschließend niemand bei mir wenn er zeit hat.
      Heute War ich so deprimiert, dass ich alle Nummern der Leute aus meinem Handy gelöscht habe mit denen ich gerne befreundet wäre sie sich aber von sich aus nie melden.
      naja was soll ich sagen es waren ziemlich alle nummern….
      Da bleib ich doch lieber alleine als ständig jemandem am A***** zu lecken nur um größtenteils eine dankende Absage zu erhalten….
      liebe Grüße Karina

    • Lifecatcher sagt:

      Liebe Karina,

      ist es nicht verrückt: Da leben wir in einer Welt, die immer mehr Bewohner hat und durch das Internet immer kleiner zu werden scheint, und so viele Frauen wünschen sich verzweifelt einen netten Freundeskreis.
      Ich kann das gut nachvollziehen, was du geschrieben hast. Nach einer Trennung stand ich plötzlich alleine da. Die alten Freunde waren weg, neue gab es nicht und die, die ich kennenlernte waren in festen Kreisen.

      Es schmerzt, wenn keiner Zeit für einen hat!
      Doch Freundschaft kann man nicht erzwingen. Sie braucht Zeit und Vertrauen.
      Aber manchmal suchen wir auch an der falschen Stelle. So ging es mir zumindest. Ich wollte bei den coolen Kids mitspielen. Doch die waren gar nicht die richtigen für mich. Später habe ich dann festgestellt, dass wir ganz unterschiedliche Werte und Vorstellungen haben.

      Doch zu dem Zeitpunkt war ich enttäuscht. Ich war so einsam und deprimiert, dass ich verzweifelt suchte und mich jedem angeschlossen hätte. Ich war bedürftig. Viele Menschen spüren das und sind nicht bereit, so jemand die Hand zu reichen. Ich durfte erst lernen, wieder mit mir selbst klar zu kommen, erst dann war ich offen für spannende Menschen.
      Die habe ich dann getroffen und zwar an Orten, an denen ich sie nie vermutet hätte.

      Deinen Schritt, die Kontakte zu löschen, finde ich sehr mutig. So hast du Platz für neue Menschen.
      Vielleicht wäre es zunächst gut für dich, deine Wut, Trauer und Enttäuschung bewusst anzuschauen. Klar, die Leute haben auf deinen Gefühlen rumgetrampelt – hoffentlich ohne es zu wissen. Aber Wut bringt uns oft nicht weiter und tut nur weh.

      Freundschaft beruht auf Geben und Nehmen. Was möchtest du in eine Freundschaft einbringen und was erhoffst du dir davon?
      Wir können aus jeder Begegnung lernen. Was hast du bisher an guten Erfahrungen mitgenommen? „Nichts“ gilt nicht!

      Mir ist aufgefallen, dass wenn ich dankbar auf eine beendete Beziehung blicke, ich mich dadurch für neue Menschen öffne.
      Klar, zuerst muss die Wut raus. Dafür dürfen wir schreien, jammern und zetern. Doch dann tut es gut, wenn wir wieder darauf achten, was wir gelernt haben und was uns Gutes passiert ist. Dankbarkeit hilft uns dabei, wieder unsere Mitte zu finden – nicht frustriert, sondern souverän.

      Finde heraus, was dir wichtig ist. Was machst du gerne? Gibt es jemandem, den du unterstützen kannst? Das Internet ist voll von Gruppen mit den unterschiedlichsten Interessen. In größeren Städten gibt es Meet-Up (http://www.meetup.com/), wo man sich persönlich treffen kann.

      Ich mag den Spruch: „Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere.“
      Wut bringt uns dazu, nur auf die geschlossene Tür zu blicken. Dankbarkeit zeigt uns die offenen.

      Ich wünsche dir alles Gute!
      Sonnige Grüße -Astrid

  • Cornelia sagt:

    Hallo Astrid,

    du hast vollkommen recht und vor Jahren schon habe ich das erkannt. Es gab auch mal so Menschen in meinem Leben, die mir ein schlechtes Gewissen einreden wollten. Ich sagte dann irgendwann: „Das Telefon ist keine Einbahnstraße“. Seitdem ich kein schlechtes Gewissen mehr habe, kommt auch von der anderen Seite nichts mehr :-)

    Ich höre manchmal wirklich lange nichts von Freunden und auch ich melde mich nicht, weil ich so wenig Zeit habe, aber wenn wir uns dann hören, dann ist die Freude auf beiden Seiten.

    Diese Freundschaften sind wirklich wertvoll, andere brauche ich nicht mehr.

    Wir können ruhig dazu stehen, ich möchte niemanden Energie rausziehen und deshalb möchte ich auch keine Energiesauger bei mir haben.

    Ich denke, dass ist ok so, zumindest lebt es sich hervorragend damit :-)

    Alles Liebe
    Cornelia

    • Lifecatcher sagt:

      Hallo Cornalia,
      da haben wir also ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Das Bild mit der Einbahnstraße gefällt mir sehr gut. Vielen Dank dafür und für deinen Kommentar.
      Herzliche Grüße -Astrid
      PS: Willkommen zurück!

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