In Vertrauen stärken | Astrid von Weittenhiller | 0 Kommentare

Können wir gravierende Denkfehler vermeiden, wenn wir unser Leben neu ausrichten wollen? 

Muss man unzufrieden sein, um sich ein besseres Leben zu wünschen? Oder ist das schon eine falsche Annahme?
Wenn ich nur einen Denkfehler verhindern könnte, dann dass wir aus einem Gefühl der Unzufriedenheit heraus etwas sinnvoll und nachhaltig ändern. Doch es gibt noch mehr falsche Annahmen, die uns den Weg in eine bessere Zukunft verbauen.

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​Letzte Woche habe ich einer Gruppe von Coaches das Konzept „Future You“ näher gebracht.
Dabei geht es vor allem darum, wohin wir uns entwickeln wollen, wer wir dann sind und wie unser Leben sein soll.

​Der beste Grund für ein besseres Leben

Wie du vielleicht weißt halte ich nicht viel von Selbstoptimierung. Ich finde, damit stressen wir uns nur unnötig.
Ich halte jedoch viel davon, sich zu entfalten, zu wachsen und aus gut besser zu machen.

Genau. Ich bin davon überzeugt, dass wir, dass unser Leben schon gut ist. Wir können uns entscheiden, unser Leben zu lieben. So wie es jetzt gerade ist.
Und aus dieser Haltung heraus machen wir alles noch etwas besser. Nicht, weil wir sollten oder müssen. Nicht, weil etwas nicht passt und wir flüchten.

Wir machen aus gut besser - einfach, weil wir wollen.

Wir machen aus unserem guten Leben ein besseres Leben - einfach, weil wir wollen.

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Weil wir die Situation akzeptieren und jetzt andere Ideen verwirklichen möchten.

​Dein Zukunfts-Ich ist schon dort

Die Frau, die diese Ideen schon verwirklicht hat, ist mein Zukunfts-Ich, das meine Mentorin eben „Future You“ nennt.

Mein Zukunfts-ich hat schon geschafft, wovon ich noch träume. Sie kennt das Wie, den Weg, der für mich noch im Nebel liegt.
Über diese Idee werde ich an anderer Stelle noch mehr schreiben.

Heute erzähle ich dir von der Voraussetzung, damit wir das Konzept überhaupt richtig nutzen können:
Wir müssen von ganzem Herzen daran glauben, dass unser Zukunfts-Ich schon am Ziel ist.
Das ist alles.

Du erschaffst dir immer die Zukunft, an die du am meisten glaubst.

Es wäre also ganz einfach. Wir bräuchten nur davon überzeugt sein, dass wir dort sein werden.
Doch genau das fällt vielen von uns schwer.

Wir zweifeln. Wir fragen nach dem Wie. Wir lassen uns vom Weg abbringen.
Manchmal wirkt es, als ob wir keinen einzigen ​Denkfehler vermeiden wollten.

Oft liegt es daran, dass wir gerne schon die ganze Strecke sehen möchten. Wir vertrauen nicht, dass wir immer nur den nächsten Schritt wissen müssen.

Doch uns reicht, wenn wir nur einen einzigen Schritt kennen.
Den nächsten Schritt.

Und dann wieder nur den nächsten Schritt.
Und wieder einen einzigen Schritt.

Bis wir am Ziel sind.

Denkfehler vermeiden: Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet. Alan Kay • Design by Astrid von Weittenhiller

Unnötige Denkfehler vermeiden​

Als ich über das Konzept nachdachte, sind mir drei typische Fehler aufgefallen, die uns abbringen.

Wenn wir diese Denkfehler vermeiden, sehen wir unsere Zukunft klarer.

​1. Alles oder Nichts

Wenn ich eine Geschichte höre, bin ich ziemlich kritisch. Und sobald ich einen Fehler finde, wird für mich manchmal die ganze Geschichte unglaubwürdig. Entweder stimmt alles oder gar nichts.

Deshalb bin ich froh, dass ich gerade lerne, wie es besser geht. Ich kann wählen. Ich erlaube mir zu entscheiden, was ich glauben möchte und was nicht. Ich kann einen Teil der Geschichte akzeptieren und einen anderen Teil abtun. Nur weil etwas nicht passt, heißt das nichts über den Rest.

Ich kann also voller Überzeugung glauben, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Selbst wenn ich schon manchen Umweg hinter mir habe. Damit ist noch lange nicht der komplette Weg falsch.

Der Denkfehler hier ist die Vorstellung, dass wir entweder alles glauben müssen oder nichts glauben können.

​2. Die Zukunft ist weit weg

Ich hatte sehr lange Schwierigkeiten damit, mir mein Zukunfts-Ich vorzustellen. Wie soll ich denn wissen, wer ich in 10 Jahren bin? Was ich dann mag, mit wem ich mich treffe, wie und wo mein Leben sein wird.

Dann ist mir aufgefallen, dass die Zukunft immer nur einen Augenblick entfernt ist. Sie ist nicht irgendwann in fernen Zeiten. Sie ist gleich. Sie ist zum Beispiel auch heute Abend. Also frage ich mich, wie möchte ich heute Abend sein? Wenn ich zum Beispiel möchte, dass mein Zukunfts-Ich stolz auf mich ist, was muss ich dann bis heute Abend tun?

Ich brauche nicht Jahre in die Zukunft schauen. Heute Abend, am Wochenende oder Ende des Monats genügt völlig.

Der Denkfehler hier ist die Vorstellung, dass unsere Zukunft erst in weiter Ferne beginnt.

Zum Weiterlesen ⋗

​Jochen Maik von Karrierebibel.de hat einen ausführlichen Artikel ​darüber geschrieben, wie die eigene Haltung den Erfolg beeinflusst. Da findest du ein paar gute Anregungen.

​3. Tun ist wichtiger als Überzeugung

Wenn wir ein Ziel vor Augen haben, fangen wir oft an und schreiben eine lange Liste mit Aktivitäten, die uns dorthin führen sollen.
Wir tun, was getan werden muss - oder zumindest haben wir das vor. Und so entsteht ein großer Berg voller Aufgaben.

Doch was uns das Konzept vom Zukunfts-Ich lehrt, ist etwas anderes.
Wie sich eine Raupe in einen Schmetterling verwandelt, dürfen auch wir uns in einen neuen Menschen verwandeln. In einen Menschen, der anders von sich denkt, als wir heute von uns selbst.

Handlungen, die uns nicht verändern, bringen uns unserem Zukunfts-Ich nicht näher. Sinnvolle Aktivitäten ändern unser Selbstbild.
Diese neuen Überzeugungen bestimmen wie wir uns fühlen und wie wir Dinge tun. Schließlich werden wir die Ergebnisse bekommen, die wir uns wünschen.

Der Denkfehler hier ist die Vorstellung, dass wir nur genug tun müssen, um an unser Ziel zu kommen.

Denkfehler vermeiden: Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. Eleanor Roosevelt • Design by Astrid von Weittenhiller

Wenn ich mit einer neuen Kundin arbeite, schauen wir zuerst, wo sie heute steht. Dann entwickeln wir eine Vorstellung, wo sie hin möchte. Wir entwerfen ein Bild von ihrem Zukunfts-Ich.

Erst jetzt beginnen wir mit der Arbeit. Wir erforschen ihre Überzeugungen. Im Grunde suchen wir die Glaubenssätze, die sie von ihren Wünschen abhalten.

Wir können nicht die Realität verändern.
Aber es ist in unserer Macht, eine andere Haltung dazu zu entwickeln.

  • ​Wir entwickeln neue Gedanken.
  • ​Wir fühlen uns besser.
  • ​Wir handeln aus diesen Gefühlen heraus.

Und schließlich erzeugen wir so bessere Ergebnisse, die unsere neue Realität werden.

Wir bekommen bessere Ergebnisse, weil wir zu einem anderen Menschen geworden sind.

Und alles beginnt damit, dass wir alte Denkfehler vermeiden.
Drei davon habe ich dir heute vorgestellt.

Im Lifecoaching finden wir alles, was bisher verhindert hat, dass du aus deinem guten Leben ein besseres Leben machen kannst.
Wenn du mehr wissen möchtest, schau auf meine Angebotsseite und vereinbare einen Termin mit mir.

Ich freue mich auf dich!

​✦  LiFEcatcher | Dein Leben - Dein Abenteuer  ✦

​Über Astrid von Weittenhiller

Astrid arbeitet online als Life-Coach. Dabei zeigt sie Frauen, die ihren Mutter-Wunsch aufgeben, wie sie ihre Beziehung zu sich und anderen verbessern. So finden sie inneren Frieden und erschaffen sich ein erfülltes Leben. Privat findest du Astrid oft draußen beim Wandern, Trekking oder Spazieren.

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