Warum du unbedingt bessere Fragen stellen solltest

Bessere Fragen: Die richtigen Fragen zu stellen ist besser, als alle richtigen Antworten zu kennen. • Design by Astrid von Weittenhiller

Über die Kunst bessere Fragen zu stellen.
Du erfährst, was Fragen für eine Macht haben und wann du unbedingt bessere Fragen stellen solltest.

Spürst du manchmal diesen inneren Drang?
Wenn du was gefragt wirst – oder nur eine Frage hörst, – willst du sie dann beantworten?

Manchmal zappe ich abends vor den Nachrichten durch die Kanäle.
Zu dieser Zeit laufen viele unterschiedliche Quiz-Shows.

Und wie das so ist, wenn gerade eine spannende Frage gestellt wird, bleibe ich dran.
Entweder ich vermute, wie die Antwort lautet. Dann will ich wissen, ob es stimmt.
Oder ich habe keine Ahnung. Dann packt mich die Neugier.

Ja, ja, die Sender wissen, wie sie mich kriegen.

Die Kraft von Fragen

Das geht nicht nur mir so. Es ist ein Phänomen, das uns alle betrifft.

Fragen wollen beantwortet werden.

Selbst in der Schule haben wir immer versucht, eine Antwort zu finden.
Für meine Freundinnen und mich war es weniger schlimm, eine falsche Antwort zu geben als gar keine.

Das prägt.

Bei wichtigen Gesprächen, im Job, selbst bei Krimis gilt:
Wer fragt, der führt.

Wer fragt, bestimmt in welche Richtung das Gespräch geht.

Gefährliche Fragen

Das ist ja schön und gut, wenn wir wirklich mit jemanden reden.
Der Drang eine Frage zu beantworten besteht aber auch, wenn wir Selbstgespräche führen.

  • Warum hab‘ ich jetzt schon wieder ein Glas runter geschmissen?
  • Wieso klappt das bei mir nie?
  • Wieso brauche ich immer so lange?

Super Fragen, wenn wir uns selbst klein machen oder beschimpfen wollen.

Du kritisierst dich seit Jahren und es hat nicht funktioniert.
Versuche doch mal, dich selbst zu akzeptieren und schau, was dann passiert.
– Louise L. Hay –

Sind das konstruktive Fragen?

Wohl eher nicht.

Die meisten Fragen, die wir uns selbst stellen, sind rein rhetorisch.
Wir erwarten darauf gar keine Antwort.

Trotzdem beantworten wir sie.

  • Du bist ein Schussel.
  • Du bist zu doof.
  • Du bist einfach viel zu langsam.

Diese Antworten tun uns nicht gut.
Zu einer Freundin würden wir das nie sagen.

Mehr zum Thema Anerkennung findest du hier:
Eine einfache Lösung, wenn du Anerkennung finden möchtest

Und doch sind diese Antworten normal, menschlich.
Wir lernen nicht in der Schule, wie wir auf unser Denken achten.

Es gibt keine Erziehung unserer Gedanken.
Wir erlauben ihnen zu tun und zu lassen, was sie wollen.

Bessere Fragen helfen uns weiter

Wir könnten auch konstruktiver fragen.

Statt:
Warum klappt das bei mir nicht?

Besser:
Warum könnte das bei mir klappen?
Wie schaffe ich es?
Was kann ich tun, damit es beim nächsten Mal anders ist?

Warum clevere Menschen ihre Gedanken hinterfragen, erfährst du hier.

Unser Hirn sucht ständig Antworten

Es liegt an uns, unser Hirn mit guten Fragen zu füttern.

Wer gute Antworten sucht, darf bessere Fragen stellen. Tweet mich

Wir können uns Fragen stellen, von denen wir die Antworten wirklich wissen wollen.
Antworten, die uns weiterbringen.


Ich hatte mir am Wochenende genau solche Fragen gestellt.

Was kann ich tun, um nach den anstrengenden Wochen Energie zu tanken?
Wie finde ich Erholung?

Als Ergebnis habe ich den ganzen Sonntag recherchiert und geplant.
Ich werde im Juli eine Woche lang mit Rucksack und Zelt durch den Schwarzwald wandern.

Allein die Vorfreude hat mir neue Energie und Schwung gegeben.

Seither nehme ich mir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit:

✦ Ich überprüfe meine Ausrüstung.
✦ Ich schaue, was ich verbessern kann.
✦ Ich finde heraus, was ich wirklich brauche und was nicht.

Motivation pur

Es ist nicht die Aussicht auf die Tour, die mich motiviert. Es ist, weil ich schon heute mit dem Abenteuer beginne. Die Vorbereitung ist für mich bereits ein wichtiger Teil.

Ich hätte mich auch noch länger auf die falschen Fragen konzentrieren können:

  • Warum bin ich dermaßen energielos?
  • Wann wird das jemals besser?
  • Wieso kann ich mich nicht aufraffen?

Das wäre der beste Weg, um im Sumpf zu bleiben.

Eine gewisse Zeit ist das ja ganz in Ordnung.
Doch ich hatte genug. Ich wollte raus.
Und mit den richtigen Fragen ging es ganz schnell.

 

Wie ist das bei dir?
Achtest du darauf, was du denkst?
Stellst du dir gefährliche oder bessere Fragen?

Hinterlasse einen Kommentar und schreibe uns über deine Erfahrungen.

 

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Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für Abenteuerinnen

 

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