Das Abenteuer Schreiben – Ein Interview mit Barbara Drucker

Schreiben ist Abenteuer im Kopf. Barbara Drucker • Design by Astrid von Weittenhiller

Barbara Drucker ist eine Frau, die schon viel ausprobiert hat:
Von der Controllerin über die Imageberaterin bis hin zur Autorin für historische Geheimbundromane und Gay Novels. In diesem Interview erfährst du mehr über ihren abenteuerlichen Lebensweg.

Barbara Drucker wurde 1968 in Wien geboren, promovierte über Schiller, lehrte Literaturwissenschaft an der Universität und widmet sich nunmehr als Autorin und Schreibcoach ganz dem Erzählen fesselnder Geschichten. Sie lebt und schreibt in Wien.

B.D. Winter alias Barbara Drucker

Ich kenne Barbara Drucker schon seit einigen Jahren. Und obwohl wir uns noch nie gesehen haben, betrachte ich sie als Freundin. Doch viel mehr noch verkörpert sie für mich eine Art von Abenteurerin, die ich sehr schätze.

Dieser Artikel ist eine Premiere, denn es ist das erste Interview, das ich veröffentliche.
Barbara teilt mit uns ihre wichtigsten Stationen und wertvolle Einsichten.

La Stilista – Ein neuer Lebensabschnitt

Astrid:
Hallo Barbara, ich freue mich sehr über die Gelegenheit, dich hier und heute vorzustellen.
Wir haben uns im Jahr 2014 online kennengelernt. Damals warst du die Stilberaterin La Stilista.
Das war doch nicht dein ursprünglicher Beruf. Was hast du davor gemacht? Und wie kam es zu diesem Wechsel?

Barbara:
Ich war fast 12 Jahre für das Rechnungswesen in einem großen Museum verantwortlich.
Allerdings wurde ich dort zunehmend unglücklicher und merkte gar nicht, dass ich sukzessive in ein Burnout schlitterte.
Obwohl ich mich in einer wirtschaftlich sehr heiklen Situation befand, kündigte ich letztendlich. Damals war ich 44, überqualifiziert, die Jobaussichten waren also nicht rosig. Dennoch musste ich da raus, sonst wäre ich vor die Hunde gegangen (war ich ja schon).
Ich fühlte sehr deutlich, dass es keinen Sinn gehabt hätte, einfach Job zu wechseln, ich musste die Strukturen verlassen.

Was mir an der Arbeit von Kollegen gefiel, zeigte mir, was ich für mich an Rahmenbedingungen wollte.

Es gab einige Facetten an anderen Jobs im Museum, um die ich meine Kollegen beneidet hatte.

  • Die Kuratoren durften schreiben.
  • Die Provenienzforscher hatten freie Zeiteinteilung und arbeiteten auf Projektbasis.
  • Die Marketingleute hielten Geschäftsbesprechungen im Café ab.

Obwohl ich sehr gerne Schreibtischtäter bin, begriff ich auf diese Weise, welche Rahmenbedingungen ich benötige. Ich liebäugelte auch schon immer mit der Selbstständigkeit, nur wusste ich damals noch nicht, als was ich mich selbstständig machen sollte.

Ich beschäftigte mich schon sehr lange mit Kleidung und Stil als Ausdrucksmittel. Autodidaktisch, mit Hilfe von Fachbüchern vorwiegend, und kreiste schon mehrere Jahre um einen Diplomlehrgang zur Farb-, Stil- und Imageberaterin herum, der aber für ein Hobby zu teuer ist. Als ich im Museum ausschied, finanzierte ich mir den Lehrgang mit meiner Abfertigung und beschloss, Imageberatung zum Beruf zu machen.

Astrid:
Das war sicher eine schwierige Zeit. Viele fühlen sich in so einer Situation allein gelassen. Wie ging es dir damit?

Barbara:
Ich hatte gegen sehr viele Ängste zu kämpfen, und es wäre schön gewesen, wenn es sich dabei nur um meine eigenen gehandelt hätte. Doch ich musste immer so tun, als wäre ich zuversichtlich und hätte alles im Griff, um meine Eltern und meine Tochter zu beruhigen. Sie bremsten mich nicht aus Missgunst heraus, sondern aus Liebe und Sicherheitsbedürfnis. Zum Glück war ich damals im Gründungsprogramm und traf auf Gleichgesinnte. In diesen Workshops war echte Aufbruchsstimmung zu spüren.

Astrid:
Danke, dass du das mit uns teilst.

Barbara:
Ich halte das für sehr wichtig. Man sieht immer nur die Erfolge, aber selten den Weg dorthin. Ängste und Anlaufschwierigkeiten gehören aber dazu, und dafür sollte sich keiner schlecht fühlen und sich für unfähig halten. Sogar Irrwege halte ich für wesentlich.

Man sieht immer nur die Erfolge, aber selten den Weg dorthin.

Astrid:
Ich denke auch, dass es keine Umwege gibt. Irrwege machen nur klar, was wir wirklich wollen.

Der Marchese – Abenteuer im 18. Jahrhundert

Astrid:
Wann hast du dann mit Schreiben begonnen? Wenn ich mich recht erinnere hast du deine Doktorarbeit über Schiller geschrieben?

Barbara:
Das kommt darauf an, welches Schreiben du meinst. Die Geschichtchen aus meiner Teenagerzeit zähle ich jetzt nicht mit.

Heute hoffe ich, dass sich niemand mehr an meinen ersten Versuch erinnert.

Mein erster ernsthafter Versuch war ein Wirtschaftsthriller, den ich ca. 1999 geschrieben habe. Sehr blauäugig, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. In meiner Naivität habe ich ihn auch an Verlage geschickt, heute kann ich nur hoffen, dass sich niemand daran erinnert.  :-)

Zeitlich fiel das mit meinem ersten Versuch zusammen, aus dem Rechnungswesen auszusteigen. Ich wollte etwas mit Büchern machen, über sie reden und eben welche schreiben. Allerdings fehlte mir das fundierte Wissen dazu, um dafür Geld zu nehmen.

Ich wollte immer in meiner Pension Literaturwissenschaft studieren, nun hatte ich aber als Vermögensberaterin sehr viel Tagesfreizeit und dachte, okay, dann studiere ich eben jetzt.
Ich war knapp 30, als ich mein Studium begann, und zog es neben meiner Vollzeitbeschäftigung in Mindeststudienzeit mit Auszeichnung durch. Darauf bin ich extrem stolz.

Astrid:
Das ist eine tolle Leistung. Darauf kannst du wirklich stolz sein.
Mir gefällt, dass du das so sagst. Viele trauen sich nicht, auf ihre besonderen Leistungen hinzuweisen.

Barbara:
Das ist ein typisch weibliches Problem. Männer tönen sogar mit den winzigsten Erfolgen herum und bauschen gerne die kleinsten Selbstverständlichkeiten zu einer Sache von Weltbedeutung auf. Sie sind diesbezüglich viel schlauer als wir. Uns Frauen hat man zu lange eingetrichtert, dass Bescheidenheit eine Zier sei.

Jeder hat das Recht, auf seine Leistungen stolz zu sein und dadurch auch anderen Mut zu machen.

Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen Stolz und Angeberei. Jeder hat das Recht, auf seine Leistungen stolz zu sein und dadurch auch anderen Mut zu machen. Eines meiner Kernanliegen, auch schriftstellerisch, ist mein Bekenntnis zu Größe. 

Astrid:
Du sprichst mir aus der Seele.
Wie ging es dann bei dir weiter?

Barbara:
Im Studium musste ich schon sehr viel schreiben, im Schnitt drei Proseminar- oder Seminararbeiten pro Semester. Dazu kam die Diplomarbeit. Gleich nach dem Diplomstudium (Magisterstudium) begann ich das Doktoratsstudium und dissertierte über Freiheit und Kunstzwang bei Schiller. Ich veröffentlichte wissenschaftlich und trug auch auf internationalen Kongressen vor.

Über einen dieser Kongresse geriet ich in die Karl-May-Forschung, in Folge lud mich ein Fachmagazin ein, für sie zu schreiben. Schreiben ohne wissenschaftliches Korsett gefiel mir, und als mich dann noch ein Fanfiktion-Verlag aus der Karl-May-Szene um eine Erzählung für eine Anthologie bat, zögerte ich nicht lange.

Ich sage immer, ich brauchte eine Viertelstunde, um zuzusagen. In der ersten Minute wusste ich, dass ich es machen will, in den restlichen vierzehn erklärte ich mir, dass ich damit nicht meinen wissenschaftlichen Ruf ruiniere.

Astrid:
War das dann neben deiner Arbeit als Controllerin oder warst du da schon selbstständig?

Barbara:
Teils, teils. Den ersten Abschnitt machte ich während meiner Zeit als Vermögensberaterin, im  zweiten und beim Doktoratsstudium war ich bereits im Museum angestellt.

Astrid:
Der erste Roman von dir, den ich gelesen habe, spielte im 18. Jahrhundert. Was hat dich dazu inspiriert?

Barbara:
Zur Epoche: Friedrich Schiller ist mein Lieblingsdichter und mein Forschungsschwerpunkt. Die Marchese-Romane sind in der Schillerzeit angesiedelt.

Im 18. Jh. wurden die Grundlagen für unsere heutige Gesellschaft gelegt, die Aufklärung ist eine geistesgeschichtlich extrem spannende Zeit. Das Konzept des Individuums, das der Kindheit, die Liebesheirat, aber auch der Kapitalismus und die Wissenschaftsgläubigkeit entstanden damals. Die Kirche verlor das Deutungsmonopol, die bürgerliche Gesellschaft formierte sich, und und und.

Eine Rolle spielte sicher auch, dass ich in diese Zeit extrem gut eingelesen bin und ich so den immer noch extrem hohen Rechercheaufwand für einen historischen Roman wenigstens etwas eindämmen konnte.

Diese Epoche ermöglichte mir aber auch, eine gesellschaftliche Umbruchphase mit einem Abenteuerraum zu kombinieren. Die Marchese-Romane sind ja Mantel-und-Degen- und Abenteuer-Romane. Hier spielt auch meine frühere Leidenschaft für Karl May hinein.

Das Heldenthema mit all seinen Licht- und Schattenseiten hat mich bis heute nicht losgelassen.

Zum Stoff inspirierte mich ein Zitat aus einem Bond-Film. In “Golden Eye” beschwert sich Natalya, dass Bond so kühl und unzugänglich ist. Er meint darauf: “That is, what keeps me alive.” Und sie kontert: “That’s what keeps you alone”.

In meinem Debütroman “Das Gift der Schlange” wollte ich ausloten, unter welchen Voraussetzungen ein Held überhaupt eine Beziehung eingehen kann. Das Heldenthema in all seinen Facetten, mit seinen Licht- und Schattenseiten hat mich bis heute nicht losgelassen und zieht sich wie ein roter Faden durch mein Werk.

Astrid:
Was mich so begeistert hat, war diese Kombination aus Spannung, Abenteuer und deiner bildhaften Beschreibung.
Ich finde, man merkt dir an, dass du diese Zeit so gut kennst.

Barbara:
Danke, das ist ein wunderschönes Kompliment.
Gerade dieses bildhafte, filmische Erzählen ist mir ein sehr großes Anliegen. Ich möchte, dass meine Leser in die Geschichten eintauchen, in die Figuren schlüpfen und selbst mitspielen.

Shark-Temptations – Gay Novels von B.D. Winter

Astrid:
Dann kam eine für mich sehr überraschende Wendung. Plötzlich tauchte B.D. Winter auf.
Ein neuer Name, ein neues Genre. Was ist da passiert?

Barbara:
Es ist nicht so, dass Barbara Drucker verschwinden wird, es sind nur zwei Schienen, die ich parallel verfolge.
Ich habe ein Faible für männliche Protagonisten, sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen oder in Filmen. Und ich merkte schon lange, dass mich speziell homosexuelle Protagonisten anziehen. Am Anfang war mir das richtiggehend peinlich, damals wusste ich noch nicht, dass ich mit dieser Faszination keineswegs alleine bin.

Durch Übungstexte mit einer Freundin und zeitweiligen Co-Autorin entstanden die ersten homoerotischen Geschichten. Und irgendwann fasste ich dann den Mut, offiziell in diesem Genre zu schreiben.

Und irgendwann fasste ich den Mut zu einem Faible zu stehen, das mir zunächst peinlich war.

Ich wählte das Pseudonym. um meine Fans nicht unvorbereitet in ein doch polarisierendes Genre laufen zu lassen, deckte es aber schon sehr früh auf.

Astrid:
Ich stelle mir vor, dass nicht alle gut auf diesen Wechsel reagiert haben. Eine Frau, die über homosexuelle Männer schreibt. Und so offen dazu steht.
Wie war die Reaktion deines Publikums?

Barbara:
Erwartungsgemäß zogen nicht alle mit. Insbesondere heterosexuelle Männer haben Berührungsängste, was ich auch irgendwie verstehen kann, obwohl sie unbegründet sind. Aber ich selbst lese ja auch nicht gerne lesbische Literatur. Ich finde es auch in Ordnung, wenn jemand hier für sich eine Grenze zieht, deshalb ja eben auch das Pseudonym.

Mich überraschte aber, wie viele Fans mir trotz allem ins zweite Genre folgten, für viele waren meine Bücher sogar der erste Berührungspunkt mit Gay Novels. Und ich höre von diesen Lesern immer wieder, dass ihnen die Paarung egal ist, wenn die Figuren und die Geschichte glaubwürdig und spannend sind.

Ich war überrascht, wie viele Leser in dieses neue Genre mitgekommen sind.

Interessanterweise sind Heteroleser viel eher bereit, einen Ausflug ins andere Genre zu machen als umgekehrt. Das hat mich wirklich überrascht.

Astrid:
Was mir so gefällt, ist deine Vielfalt. Du warst Controllerin, hast einen Doktor in Literaturwissenschaften, schreibst Romane, berätst in Stilfragen und hilfst anderen beim Schreiben.

Abenteuer sind das Wagnis, sich auf Neues einzulassen. Barbara Drucker • Design by Astrid von Weittenhiller

Astrid:
Ein Thema, das ich immer wieder sehe ist der Wunsch nach Abenteuern. Ob es sich um dein Leben handelt oder um deine Figuren.
Was bedeutet Abenteuer für dich und siehst du dich als Abenteurerin?

Barbara:
Jedes Mal, wenn ich meine Kurzvita schreiben soll, denke ich mir, mein Gott, wie unspektakulär ist doch mein Leben. :-)

Ich funktionierte einen Großteil meines Lebens und bekannte mich viel zu spät zu meiner abenteuerlichen Ader, obwohl sie eindeutig vorhanden ist. Schon in meinen Lektürevorlieben seit meiner Kindheit (ich las griechische Heldensagen, Karl May und später die Schiller-Dramen) zeichnete sie sich ab, heute liebe ich Spannungsliteratur.

Als ich mein Schreibcoaching gründete, stand der Name von der ersten Sekunde an fest. Aventiure heißt auf mittelhochdeutsch Abenteuer, und der Untertitel der Website lautet  “Das Abenteuer Schreiben”.

Für mich ist Abenteuer das Wagnis, sich auf Unbekanntes einzulassen, Grenzen auszuloten und zu überschreiten.

Ich bin ein virtueller Abenteurer. De facto ein Stubenhocker, aber mein Geist braucht Abenteuer und Herausforderungen. Abenteuer bedeuten für mich das Wagnis, sich auf Unbekanntes einzulassen, Grenzen zu überschreiten und auszuloten. Mut gehört für mich dazu, aber auch Geheimnis, Spannung, ein faszinierendes Prickeln.

Astrid:
Danke für deine Erklärung. Wie André Heller sagt: “Abenteuer sind im Kopf”. Nicht ausschließlich, aber eben auch.
Nun ist es ja so, dass du schon früh deine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt hast.
Was würdest du jemandem raten, der sich vielleicht nicht so klar darüber ist, was sie/er gerne tun würde, wo die Stärken liegen?

Barbara:
Interessant ist ja, dass sich meine Leidenschaft zwar sehr früh abgezeichnet hat, ich es aber sehr lange nicht begriffen hatte.

Alle anderen wussten schon, dass ich schreiben soll, nur ich nicht.

Berufung ist ein unglaublich schönes, aber auch ein unglaublich großes und überwältigendes Wort. Ich glaube, dass man am besten in kleinen Schritten vorgeht und Achtsamkeit dabei eine wesentliche Rolle spielt.

Neidgefühle sind hierbei hilfreich. Nicht in dem Sinne, jemandem etwas nicht zu gönnen, sondern insofern, als man spürt, wofür man brennt. In einem der Gründungsworkshops saß eine angehende PR-Texterin neben mir, und ich war richtig traurig, dass sie schreiben darf, während ich “nur” Stilberatung mache. An solchen Indizien merkt man es. Das passiert meiner Erfahrung nach nicht im Kopf, sondern man spürt es im Bauch.

Astrid:
Das ist ein großartiger Hinweis. Über den positiven Effekt von Neid bzw. Eifersucht habe ich auch schon geschrieben.

Mir hilft die Frage: Wenn ich nur noch Zeit, Lebenskraft, Möglichkeit für ein Projekt hätte, was möchte ich unbedingt tun?

Barbara:
Sehr hilfreich sind auch Verlustängste.
Was wäre, wenn ich nicht mehr schreiben dürfte?
Wenn allein schon der Gedanke richtig weh tut, dann gehört Schreiben wohl zu meiner Berufung.

Oder wenn ich wie gerade jetzt zwischen zwei Projekten schwanke, frage ich mich, angenommen, ich hätte nur mehr die Zeit, Lebenskraft, Möglichkeit, ein einziges davon umzusetzen, welches möchte ich zu Ende bringen?

Astrid:
Du bist eine Quelle an guten Ideen. Ich denke, dieser Tipp hilft nicht nur dazu, sich klarer zu werden, sondern auch bei vielen Entscheidungen.

Der neue Roman – Poker mit Hai

Astrid:
Vielleicht magst du uns jetzt noch kurz von deinem neuen Roman erzählen.
Worum geht es und wer sollte ihn unbedingt lesen?

Barbara:
“Poker mit Hai” ist die Geschichte um den Wiener Unterhändler Alexander Merahwi und seinen Geliebten Julian.

Merahwi soll einer Frau in ihrem Rosenkrieg das Sorgerecht für die beiden Kinder verschaffen, obwohl ihr Noch-Ehemann, ein russischer Gangster, sie zu einem ungeheuerlichen Ehevertrag genötigt hat. Merahwi selbst ist jedoch bei diesem Mann hoch verschuldet, könnte aber diese Schulden loswerden, wenn er die Verhandlungen absichtlich verliert. Der Russe kämpft mit harten Bandagen und triggert dabei eine schreckliche Erinnerung aus Merahwis Vergangenheit. Der hat schon einmal einen Geliebten verloren, fürchtet nun um Julian und wird dadurch angreifbar.

Poker mit Hai ist ein Roman für alle, die sowohl Spannung als auch Romantik suchen.

Lesen sollten dieses Buch alle, die sowohl Spannung als auch Romantik suchen. Wobei ich im Romanceteil nicht auf Zucker und Kitsch setze, sondern auf Beziehungsarbeit.

Obwohl Julian und Merahwi sich wirklich lieben, stellen unterschiedliche kulturelle Hintergründe, die Erwartungen ihrer Familien und Freunde und ihre eigenen Rollenbilder die Beziehung auf eine Probe. Merahwi ist nicht geoutet und will Julian nicht mit seinen eigenen Problemen belasten, während für Julian Geheimnisse eine mittlere Katastrophe sind.

Poker mit Hai von B.D. Winter

Astrid:
Das klingt unglaublich spannend. Der Roman spielt in der heutigen Zeit?

Barbara:
Ja, im Wien der Gegenwart. Es ist ein romantischer Thriller mit einem raffinierten Coup. Der zweite Teil einer Reihe, den man aber auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann.

Astrid:
Der Roman ist seit wenigen Tagen auf dem Markt. Am besten kauft man ihn im Buchladen seines Vertrauens. Natürlich geht es auch online, zum Beispiel bei Amazon und im BoD-Buchshop.

Wenn jemand gerne mehr über dich wissen möchte oder gerne Unterstützung von dir sucht, was bietest du heute noch an und wo kann man dich finden?

Barbara:
Als Schriftstellerin findet man mich auf meiner Website und auf meinen Facebookseiten Barbara Drucker und B.D. Winter.
Schreibcoaching biete ich sowohl über Online-Kurse als auch im Einzelcoaching über Skype an. Näheres dazu sowie kostenlose Schreibtipps findet ihr auf www.aventiure.at.

Ich lade dich und deine Leser auch herzlich zu meinen beiden Newslettern ein.
Auf Aventiure versende ich monatlich Schreibtipps und auf dem von Barbara Drucker gibt es exklusives Bonusmaterial und Hintergrundinfos zu meinen Romanen.

Astrid:
Liebe Barbara, ich danke dir herzlich für die spannenden Einblicke in dein Leben.
Was mir besonders auffällt ist, wie mutig du trotz allen Widrigkeiten weiter gemacht hast. Mit Schlenkern Verschiedenes ausprobiert hast.

Heute bist du an einem Punkt, wo du viele Leser mit deinen Romanen spannend unterhältst und dafür danke ich dir.

Barbara:
Vielleicht steckt ja doch ein mutiger Marchese in mir? :-) Ich danke dir für deine Einladung und ich wünsche allen deinen Lesern, dass auch sie tapfer ihre Herzensthemen in Angriff nehmen. Auch wenn der Wind manchmal rau ist, wenn er dann ins Segel greift und das Boot loszieht, wiegt das Glücksgefühl alles auf <3


So viel zu meinem Gespräch mit Barbara Drucker. Mir hat es unglaublich viel Spaß gebracht.

Ich finde ihren Weg unglaublich spannend, auch wenn sie selbst ihr Leben für “unspektakulär” hält.
Geht es dir wie mir? Ich hätte noch 1000 Fragen an Barbara, die ich gerne wissen würde.

Was war für dich am interessantesten an Barbaras Leben?
Und was hättest du sie gerne noch gefragt?
(Ich kann es nicht versprechen, aber vielleicht beantwortet sie deine Frage, wenn du einen Kommentar schreibst.)

Erschaffe ein Leben, das dich begeistert – jeden Tag.
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Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für Abenteuerinnen

 

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