7 entspannte Tipps wie du mehr Gelassenheit in dein Leben bringst

Gelassenheit: Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken. Dalai Lama • Design by Astrid von Weittenhiller

Gelassenheit scheint eine besondere Mischung von aktiv und passiv zu sein. Es bietet eine gute Gelegenheit, zu entspannen, Dinge in der richtigen Perspektive zu sehen und loszulassen.
Doch wie finden wir mehr Gelassenheit?

Gelassenheit:
Zu-lassen, gut-sein-lassen, bleiben-lassen

Seit in den 70ern die östlichen Philosophien bei uns populär geworden sind, schwören immer mehr Menschen darauf. Je hektischer der Alltag wird, desto mehr sehnen sich viele nach Ruhe, Gelassenheit und einer tiefen Verbindung.

Wir sind fasziniert von alten Menschen, die diese besondere Form von Ruhe und innerem Frieden ausstrahlen. Sie ist sicherlich mit ein Grund, warum der Dalai Lama bei seinen Auftritten solch einen Zulauf hat.

Doch für mich selbst ist es oft sehr schwierig in meinem Alltag cool und gelassen zu bleiben. Viel zu viele Dinge bedrücken und belasten mich und regen mich auf. Aber wenn ich mich bewusst darauf konzentriere, schaffe ich es immer öfter ruhig zu bleiben.

 

Meine besten 7 Methoden

Ich habe meine besten Methoden, die mir wirklich helfen, für dich zusammengestellt.

Wenn du mit anderen Strategien gute Erfahrungen gemacht hast, wäre es großartig, wenn du uns alle in den Kommentaren daran teilhaben lässt.

1. Mehr Gelassenheit durch Lachen

Humor hilft – in allen Lebenslagen.

Ich habe seit vielen Jahren immer Witzbücher und Comics neben der Toilette liegen. Die heitere Entspannung hilft auch dort, den Dingen ihren Lauf zu lassen.

Scherz beiseite:
Eine Klientin hat sich angewöhnt, dass sie über die Erlebnisse im Büro lustige Kurzgeschichten schreibt. Das hilft ihr, den Alltag gut zu überstehen.

So ähnlich ist übrigens auch die Comicserie Dilbert entstanden. Überlege dir, wie du die Situation nachträglich als lustige Geschichte erzählst.

Lachen ist die beste Art, jemandem die Zähne zu zeigen. Tweet mich

 

2. Mehr Gelassenheit durch Weinen

Es wurde festgestellt, dass wir beim Weinen durch unsere Tränen Stresshormone aus dem Körper schleusen.

Weinen reduziert unseren Stresslevel.

Was aber, wenn du nicht der Typ bist, der spontan weinen kann?

Dann ziehe dich für fünf Minuten an einen privaten Raum zurück. Dort kannst du dich ehrlich bemitleiden. Mach dir klar, dass man dir immer wieder böse mitgespielt hat.

Es geht hier nicht um jammern, sondern um Mitgefühl mit dir selbst.
Seufze und sage: „Ach, ich Arme.“

 

3. Mehr Gelassenheit durch Innehalten

Zähle ganz langsam von 20 auf 1.

Das kennst du bestimmt schon  ;-) Und vielleicht hast du es auch schon ausprobiert. Besonders bei Zorn hilft dieser kleine Trick wieder gelassener zu werden.

Es gibt aber noch eine Steigerung.

Gefühle müssen raus kommen dürfen.

Das heißt nicht, dass du jetzt um dich schlagen sollst. Aber oft spüren wir die Gefühle auch in unserem Körper.

Während du von 20 auf 1 zählst, versuche das Gefühl bewusst wahrzunehmen. Vielleicht kannst du es auch noch verstärken. Gib dem Gefühl die Chance sich in der Zeit, in der du zählst, ganz zu zeigen.

Mache dir aber klar, dass es bei 1 damit vorbei ist. Dann bist du wieder Boss.

 

4. Mehr Gelassenheit durch zeitlichen Abstand

In angespannten Situationen sind wir oft ganz besonders im hier und jetzt.

Das was sonst von vielen angestrebt wird, kann dann aber sehr hinderlich sein. Manchmal ist dann die Perspektive verzerrt.

Stell dir vor, seit dieser Situation sind 5 oder 10 Jahr vergangen.

Wie würdest du dann den Moment betrachten. Ist deine Reaktion gerechtfertigt?

Es kann sein, dass es wichtig ist, für etwas mit aller Kraft einzustehen. Oft ist es aber so, dass die ganze Aufregung unnötig ist.

Der zeitliche Abstand hilft dir dabei, zu erkennen, welche Reaktion für dich angemessen ist.

 

5. Mehr Gelassenheit durch lustige Bilder

Ich hatte früher große Angst vor unserm cholerischen Rektor. Ich wusste nie, ob er gut gelaunt und freundlich ist oder ob er gleich wieder losschreit.

Meine Mutter gab mir schließlich einen guten Tipp. Ich könnte erst mal abwarten und wenn er schreit, solle ich ihn mir in Unterhosen vorzustellen.

Egal welche Position jemand hat, hinter der Verkleidung sind wir alles Menschen mit Unzulänglichkeiten.

Wir lassen uns gerne von Macht oder Geld einschüchtern und in die Defensive drängen. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir letztendlich alle gleich sind, alle unsere Fehler haben, bleiben wir leichter gelassen.

Das funktioniert auch, wenn du dir zum Beispiel eine Situation als überzeichneten Comic vorstellt.

 

6. Mehr Gelassenheit durch Vorbilder

Was würde xy wohl in dieser Situation tun?

Frage dich, was ein anderer Mensch an deiner Stelle machen würde.
So bekommst du zusätzliche Idee und Handlungsalternativen.

Es fällt uns leicht uns die Reaktion von jemandem vorzustellen, auch wenn wir ihn gar nicht persönlich kennen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das der Realität entspricht. Wir geben Menschen bestimmte Eigenschaften, die sie zum Vorbild werden lassen. Damit überlegen wir uns, wie wir reagieren könnten, wenn wir diese Eigenschaften hätten.

So haben wir eine Auswahl an Möglichkeiten. Und das gibt uns erstaunlicher Weise mehr Gelassenheit.

 

7. Mehr Gelassenheit durch eigene Werte

Was interessiert es die Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr schrubbt?

Wenn du weißt, was deine Werte sind, wonach du dich im Leben ausrichtest, gibt dir das besonderen Halt.

Wie die Eiche bist du gut verwurzelt und stabil auch in stürmischen Zeiten.

Finde heraus, was dir wirklich wichtig ist. Dann kannst du jede Situation mit dieser Brille betrachten und einordnen. Welche Situationen sind es für dich wert, dass du aktiv wirst und wann kannst du bewusst gelassen bleiben?

Deine Werte zeigen dir, was dir wichtig ist.


 

Ich habe bewusst nicht Praktiken wie regelmäßige Meditationsübungen aufgeführt. Das überlasse ich lieber Menschen, die sich damit auskennen.

Die Aufzählung ist auch nur ein Anfang. Aber es sind alles Methoden, die ich selbst schon ausprobiert habe und die bei mir gut funktionieren.

Und wenn du einfach nur urlaubsreif bist, denke an den 5-Minuten-Urlaub.

Was hast du für Wege entwickelt, die dir zu mehr Gelassenheit verhelfen?
Bitte schreibe uns in den Kommentaren, wie du es schaffst, im Alltag die richtige Perspektive zu bewahren.

Ich danke dir dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, den Artikel zu lesen und freue mich auf deine Tipps…

 

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Astrid von Weittenhiller
Life-Coach für Abenteuerinnen

 

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  • much.fun sagt:

    Hallo, ich kombiniere gern die 4 mit der 3 (*) . Der zeitliche Abstand gibt einem die Gelegenheit, zB darüber nachzudenken, warum derjenige, der einen gerade geärgert hat, das wohl gemacht hat.
    Wollte er mich überhaupt ärgern?
    Oder liegt es vielleicht an mir, bin ich zu empfindlich?

    Ich halte es da immer gern wie meine Oma: „So wichtig bist du gar nicht, als dass jemand dich ärgern wollte.“

    • Lifecatcher sagt:

      Du bist mein aktivster Kommentare-Schreiber. Vielen Dank, ich weiß das wirklich zu schätzen!
      Schade, dass ich Deine Oma nicht kennengelernt habe. Dann wäre mir jetzt klar, wie sie die Aussage gemeint hat. Ich finde es interessant, dass der Spruch sowohl als Selbstschutz funktioniert („Mich will niemand absichtlich ärgern“), aber genauso gut auch dazu verwendet werden kann, um jemanden klein zu halten, im Sinne von „Ich bin unwichtig.“ Bestimmt war Dir ganz klar, was sie gemeint hat.
      Aber es kommt immer wieder vor, dass wir solche Sprüche unreflektiert übernehmen. Und manche davon tun uns gut, andere nicht.
      Gut, dass die Aussage für Dich eine nützliche Funktion hat :-)

      Es wäre spannend zu wissen, wie andere hier den Spruch interpretieren!

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