Eifersucht auf erfolgreiche Menschen kann dich weiter bringen

Eifersucht auf erfolgreiche Menschen kann dich weiter bringen

Unglaublich, oder? Ab heute braucht es dir nicht mehr peinlich oder unangenehm zu sein, wenn du Eifersucht spürst. Nutze dieses unwillkommene Gefühl für dich und deinen eigenen Erfolg.

OK, lass uns die Ärmel hochkrempeln und uns ein für alle Mal das Thema Eifersucht auf erfolgreiche Menschen anpacken.

Das bedeutet nicht, dass du dieses Gefühl ab sofort nie wieder spüren wirst. Aber wenn du die Fakten kennst, ist das auch gar nicht mehr notwendig. Im Gegenteil, mein Ziel ist es, dir einen neuen Weg zu zeigen. Danach findest du Eifersucht hoffentlich gar nicht mehr erschreckend, sondern erkennst die Vorzüge.

1. Gefühle sind Gefühle

Je mehr du versuchst deine Eifersucht, deinen Neid loszuwerden, je mehr du diese Gefühle unterdrückst, desto stärker werden sie. Akzeptiere, dass du so fühlst. Gefühle sind Gefühle – nicht gut oder schlecht. Es kommt immer darauf an, wie du sie bewertest und was du damit anstellst. Gelassenheit hilft dir dabei.

Es gibt unzählige Methoden zu mehr Gelassenheit. Empfehlenswert sind die, mit denen du deine Gefühle bewusst wahrnehmen kannst. Gleichzeitig lernst du Abstand zu ihnen zu bekommen. So bist du nicht mehr der Spielball deiner Emotionen. Du spürst sie, schaust sie an und kannst sie wieder gehen lassen.

Bewährte Methoden sind autogenes Training, Meditationen jeglicher Art, aktive Körperübungen (wie Joggen, Tai-Chi, Yoga) oder auch EFT.

Egal was du bevorzugst, du brauchst keine Angst mehr vor deinen Emotionen, also auch nicht vor deiner Eifersucht haben. Es ist ein ganz normales Gefühl, das jeder ab und zu spürt. Und das ist auch gut so, denn es gibt uns wichtige Hinweise.

Und wenn du bisher über erfolgreiche Menschen gemeckert hast, hör damit am besten gleich auf.
Es gibt einen ganz egoistischen Grund, warum du nicht schlecht über jemanden reden solltest, der auf dem Weg zum Erfolg etwas weiter ist. Mit dem Schimpfen verknüpfst du die Gedanken an Erfolg mit negativen Emotionen. Damit machst du es dir selbst schwerer und verhinderst, dass du dich mit Erfolg wohlfühlst.

2. Die Eifersucht auf erfolgreiche Menschen ist ein Kompass

Es klingt unglaubwürdig, aber es ist wahr. Deine Eifersucht ist eine gute Sache!
Du wärst nicht eifersüchtig, wenn du etwas nicht wirklich gerne haben würdest. Deutlicher als alles andere zeigt dir Eifersucht, was dir gerade fehlt. Schau dir wertfrei und objektiv an, was du wirklich haben möchtest.

Was ist es genau, was für dich so erstrebenswert ist? Wonach sehnst du dich? Das kann für jeden ganz unterschiedlich sein. Die einen möchten vielleicht die Bewunderung einer bestimmten Gruppe, die anderen den Mut, etwas Spezielles zu tun, die nächsten wünschen sich einen Partner, der ihnen den Rücken stärkt und zu ihnen steht.

Du kannst deine Gefühle als Barometer nutzen. Du bekommst hier völlig klare Signale geliefert.
Finde heraus, was du davon wirklich haben möchtest. Das braucht dir nicht peinlich sein – ganz egal was es ist. Hier spricht direkt dein Herz zu dir.

Oft ist es etwas ganz anderes als der offensichtliche Erfolg. Es gibt immer etwas, ohne dass du gar keine Eifersucht spüren würdest. Was müsste bei dir anders sein, damit du nicht eifersüchtig wärst? Was hältst du zurück? Wo stehst du vielleicht noch auf der Bremse?

3. Danke den Menschen, auf die du eifersüchtig bist

In einem anderen Artikel habe ich über Mentoren geschrieben. Hier hast du wieder einen gefunden. Ich denke, das ist ein Grund dankbar zu sein.

Dankbarkeit kann eine weitere Methode sein, um deine Gefühle zu besänftigen. Manchmal genügt es schon, wenn du dich fragst: Gibt es etwas Gutes an meiner Eifersucht auf Erfolg? Kann ich hier etwas Sinnvolles lernen?

Falls dir gar nichts einfällt, wofür du dankbar sein könntest, wie wäre es mit:
• der Erkenntnis, was dir gerade fehlt.
• der Einsicht, was deine nächsten Schritte sein könnten.
• dem Beweis, dass dein Ziel erreichbar ist.

Womöglich befürchtest du jetzt, dass deine Bedürfnisse nicht mehr erfüllt werden können, weil das schon jemand weg geschnappt hat. Das brauchst du nicht. Denn:

Ob du es glaubst oder nicht, es gibt immer noch Platz ganz oben. Tatsächlich ist es so, dass sich gar nicht jeder dort tummeln möchte. Schließlich ist es mit einigem Aufwand verbunden – sowohl dort zu sein als auch dort zu bleiben. Nur Menschen, die genau dieses Bedürfnis haben, nehmen die Mühe auf sich, dorthin zu kommen.

Daher ist es auch so wichtig, dass du vor dem Losgehen weißt, was du erreichen möchtest. Es erspart dir einige Umwege, wenn du auf deine Eifersucht achtest. Noch ein Grund dankbar zu sein.

4. Lerne, was es zu lernen gibt

Kommen wir noch mal auf die Mentoren zurück. Ob derjenige das weiß oder nicht, er ist jemand, von dem du was lernen kannst.

Du kannst über deinen Schatten springen und direkt Kontakt zu dieser Person aufnehmen. Biete ihr an, dass du sie in irgendeiner Weise unterstützt. Dafür bittest du sie, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit dir zu teilen. Damit zeigst du Respekt. Zurzeit sind Interviews sehr beliebt. Auch so kannst du von deinem Mentor lernen.

Gleichzeitig kannst du feststellen, dass auch dein Mentor ein Mensch aus Fleisch und Blut ist. Zu einem Zeitpunkt, der oft noch gar nicht so lange her ist, stand er genau da, wo du heute bist. Von seinem Weg zum Erfolg kannst du profitieren und kannst auf Bewährtes zurückgreifen.
Manchmal entstehen daraus befruchtende Kooperationen, die beiden nützen.

Es kann sein, dass du bei näherer Beschäftigung mit dem Ziel deiner Eifersucht zu der Erkenntnis kommst, dass dir der Preis zu hoch ist. Keiner erzählt dir von seinen Misserfolgen oder wie lange es gedauert hat, um dorthin zu kommen, wo er heute steht.
Damit weißt du, dass zwar das Ziel für dich passt, du aber eine andere Strategie brauchst.

Wie bereits erwähnt, wenn es jemand anders geschafft hat, weißt du, dass es möglich ist. Du brauchst das Rad nicht neu erfinden. Lerne, was es zu lernen gibt und bau deine Erkenntnisse in deinen Plan ein.


 

Alles in allem ist Eifersucht auf Erfolg doch gar nicht so schlimm, oder?
Was meinst du? Ist das eine gute Idee für dich?
Schreibe uns über deine Erfahrungen, damit wir alle daraus lernen können!

Ich wünsche dir einen schönen Tag und

Pflücke Deine Träume

PS: Worauf wartest Du noch?

 

Kommentare

    • Hallo David, das gefällt mir gut: Für jeden gibt es einen eigenen Gipfel!
      Vielen Dank für die Ergänzung 😀

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